Bürgerkriegsähnliche in Straßburg beim Nato-Jubiläums-Gipfel.
Rund 1000 Autonome aus den Reihen des berüchtigten "Schwarzen Blocks" haben dem Gipfel den Kampf angesagt.
Die Radikalen zündeten mehrere Gebäude an.
Auch ein Hotel wurde von Randalierern angezündet. Von mehreren anderen Stellen der Stadt stieg dichter Rauch auf.
Darunter auch ein Isis-Hotel. Das Erdgeschoss brannte völlig aus.
Die Randalierer schlugen mit Knüppeln und Eisenstangen zu. Ihr Motiv: Zerstörung, die Ordnung ins Wanken bringen, Anarchie.
Neben dem Hotel griffen sie auch ein Fremdenverkehrsbüro und die ehemaligen Zoll-Gebäude am alten Grenzübergang nach kehl an.
Hier eine Aufnahme vom Zollhäuschen auf der französischen Seite der Europabrücke.
Das Gebäude stand vollständig in Flammen.
Zudem wurden Barrikaden errichtet und angezündet.
Mit Graffitis hinterließen sie wirre Botschaften.
Die Polizei griff hart durch, bekam die Lage aber über den Nachmittag nicht vollständig unter Kontrolle.
Einige dieser Nato-Gegner schützten sich mit Tüchern vor dem Tränengas der Polizei.
Die große Mehrheit der Demonstranten rund um den Gipfel ist friedlich.
Auf der anderen Seite steht die Minderheit der Radikalen. Wer sich hinter den Masken verbirgt ist weitgehend unbekannt. Die meisten stammen aus der linksautonomen Szene.
Von mehreren anderen Stellen der Stadt stieg dichter Rauch auf. Deutsche Sicherheitskräfte patroullierten auf dem Rhein. Die Grenzübergänge wurden dicht gemacht.
Eine riesige Rauchwolke stieg von dem Brandherd an der Grenze auf.
Die gewaltbereiten Aktivisten machen aus ihrer Gesinnung keinen Hehl.
Molotow-Cocktails und Brandsätze flogen auf Sicherheitskräfte.
Die Demonstranten skandierten nicht nur "Stop Nato" sondern auch "Tötet Obama, tötet Sarkozy".