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  Foto: AP, AP
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Afghanistan: Sechs US-Soldaten bei Anschlag getötet

zuletzt aktualisiert: 06.07.2009 - 17:59

Kabul (RPO). Bei zwei Anschlägen in Afghanistan sind am Montag sechs US-Soldaten getötet worden. US-Präsident Barack Obama und der russische Staatschef Dmitri Medwedew bekräftigten indessen die Zusammenarbeit ihrer Länder in Afghanistan.

Sie verständigten sich am Montag in Moskau auf gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus und Drogenschmuggel.

Der US-Präsident würdigte die Bereitschaft Russlands, den Luftraum für US-Transporte nach Afghanistan zu öffnen, als einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen den Terror. Obama hat die Niederschlagung von Taliban und Al Kaida in Afghanistan zu einem seiner wichtigsten außenpolitischen Ziele gemacht.

Moskau ist einer Zusammenarbeit mit den USA in dieser Frage nicht abgeneigt, da der Schmuggel von Heroin und Opium aus Afghanistan auch russisches Territorium berührt. Zudem beobachtet die russische Führung mit Sorge die Ausbreitung des islamischen Extremismus in den früheren Sowjetrepubliken, die an Afghanistan grenzen.

Die sechs getöteten US-Soldaten wurden jeweils Opfer von Sprengfallen, wie das amerikanische Kommando mitteilte. Vier Soldaten wurden bei einem Anschlag im Norden des Landes getötet, zwei weitere im Süden, wo die US-Truppen derzeit eine Offensive gegen Hochburgen der Taliban führen.

Die Taliban bestätigten am Montag erstmals, dass sie einen amerikanischen Soldaten in ihre Gewalt gebracht haben. Der Soldat habe betrunken seine Garnison Malach verlassen und sei von den Kämpfern gefangen worden, berichteten die Taliban auf ihrer Website. Über ihre Pläne wollten sich die islamischen Extremisten nicht äußern. Die USA hatten am vergangenen Donnerstag mitgeteilt, dass ein Soldat vermisst werde und vermutlich in den Händen der Taliban sei.

Quelle: AFP

 
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