UN-Generalversammlung: Sicherheitsrisiken durch Klimawandel
zuletzt aktualisiert: 04.06.2009 - 06:53New York (RPO). Erstmals hat die UN-Generalversammlung eine Resolution zum Klimawandel verabschiedete, die Gefahren für die internationale Sicherheit erwähnt.
In dem am Mittwoch verabschiedeten Dokument, das von 63 Mitgliedsstaaten unterstützt wurde, forderte die Generalversammlung die maßgeblichen UN-Institutionen auf, verstärkt auf mögliche Risiken des Klimawandels für die Sicherheit hinzuweisen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wurde aufgetragen, dem 192 Mitglieder starken UN-Parlament während der nächsten Vollversammlung ab September zu der Frage ausführlich zu berichten. In dem Bericht sollten die Positionen der einzelnen Mitgliedsstaaten und die der entscheidenden regionalen und internationalen UN-Organisationen enthalten sein.
"Der Klimawandel bedroht unsere Existenz im Kern", sagte die amtierende Vorsitzende, Naurus UN-Botschafterin Marlene Moses. Insel-Staaten seien die ersten, die die Folgen des Klimawandels in Form von Überschwemmungen und Landverlust durch steigende Meeresspiegel zu spüren bekämen.
Die Republik Nauru im Westpazifik ist einer der kleinsten Staaten der Welt. Resolutionen der UN-Generalversammlung sind anders als die des Sicherheitsrates nicht bindend.
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