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Moskau weist Vorwürfe zurück
Spanien warnt vor russischer Einmischung in Katalonien-Votum

Spanien warnt vor russischer Einmischung in Katalonien-Votum
Die spanische Verteidigungsministerin María Dolores de Cospedal (Archivbild). FOTO: afp, JT
Brüssel. Spanien hat die EU-Partner vor einer mutmaßlichen Desinformationskampagne zu den Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien gewarnt. Man habe nach eigener Darstellung Belege für eine versuchte Einflussnahme russischer Gruppen auf das Referendum. Moskau weist die Vorwürfe zurück. 

Die spanische Verteidigungsministerin María Dolores de Cospedal erklärte am Montag in Brüssel: "Wir wissen heute, dass viel davon von russischem Territorium ausging", sagte Verteidigungsministerin Maria Dolores de Cospedal am Montag auf einem EU-Ministertreffen in Brüssel. Auf die Frage nach Belegen sagte Außenminister Alfonso Dastis: "Ja, wir haben Beweise."

In Sozialen Netzwerken seien gefälschte Nutzerkonten entdeckt worden, die zur Hälfte nach Russland und zu 30 Prozent nach Venezuela zurückverfolgt worden seien. Cospedal sprach ihrerseits von Belegen, dass staatliche und private russische Gruppen über Internet-Plattformen wie Twitter und Facebook die Separatisten gefördert hätten.

Moskau weist Vorwürfe zurück

Bei der Abstimmung am 1. Oktober hatte eine Mehrheit der Katalanen für die Unabhängigkeit ihrer Region gestimmt und damit Spanien in die schwerste Verfassungskrise seit Jahrzehnten gestürzt. Ein Vertreter der katalanischen Separatisten wies am Montag erneut die Vorstellung zurück, eine russische Einflussnahme habe das Ergebnis beeinflusst.

Die Regierung in Moskau hat Vorwürfe der Einmischung ebenfalls zurückgewiesen. Sie hat zudem Vorwürfe der US-Geheimdienste verneint, wonach russische Gruppen versucht hätten, die Präsidentenwahl vor etwa einem Jahr zu beeinflussen. 

(ate/reu/ap)
 
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