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Ukraine-Krise
"Speerspitze" - Nato startet Tests für neue Eingreiftruppe

Fotos: Bilder von Soldaten und Zerstörung
Fotos: Bilder von Soldaten und Zerstörung FOTO: afp, MR/RT
Brüssel. Für die neue superschnelle Eingreiftruppe der Nato hat die erste größere Übung begonnen. Wie ein Sprecher des Militärbündnisses am Mittwoch im belgischen Mons bestätigte, werden bis zum 10. April erstmals Alarmierungsverfahren für die sogenannte "Speerspitze" getestet.

Beteiligt sind nach Bundeswehrangaben auch Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 aus Marienberg in Sachsen und des Deutsch-Niederländischen Korps aus Münster. Truppenbewegungen sollen allerdings vorerst nur in den Niederlanden und Tschechien trainiert werden. Dort werden Soldaten am Donnerstag kommender Woche nach einer Alarmierung auf Flugplätzen zusammengezogen.

Die neue Speerspitze der Nato wird vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise vor allem als Abschreckung gegen Russland aufgebaut. Sie soll innerhalb weniger Tage verlegt werden können - beispielsweise in die Bündnisstaaten im Baltikum. Länder wie Litauen, Lettland und Estland fühlen sich besonders von der russischen Interventionspolitik in Nachbarstaaten bedroht. Eine erste große Verlegeübung ist im Juni geplant. Einheiten der VJTF sollen dann nach Polen aufbrechen.

Fotos: Soldaten entkommen Debalzewe FOTO: afp, ss/tlr
(dpa)
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