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Simbabwe: Staatschef weist Betrugsvorwürfe zurück

zuletzt aktualisiert: 30.03.2008 - 09:24

Harare (RPO). Die Parlaments- und Präsidentenwahlen in Simbabwe sind weitgehend friedlich verlaufen. Afrikanische Wahlbeobachter äußerten jedoch Zweifel an der Korrektheit der Wählerlisten. Der 84-jährige Staatchef Robert Mugabe wies die Vorwürfe zurück und sagte: "Wenn man vom Volk abgelehnt wird, ist es Zeit, die Politik zu verlassen."

Erste Ergebnisse werden am Montag erwartet. Wenn keiner der Präsidentschaftskandidaten die absolute Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen erreicht, wird eine Stichwahl erforderlich. Gegen Mugabe traten am Samstag der 55-jährige Oppositionsführer Morgan Tsvangirai und der drei Jahre ältere ehemalige Finanzminister Simba Makoni an.

Ein Beobachter des Panafrikanischen Parlaments sagte, die längsten Schlangen von Wählern habe es vor zwei Wahllokalen am Rand eines unbewohnten Grundstücks gegeben, wo 8.500 Menschen als wahlberechtigte Bewohner eingetragen gewesen seien. Er habe die Wahlkommission um eine Erklärung dafür gebeten, sagte der Beobachter. Als wahlberechtigt waren insgesamt 5,9 Millionen Personen eingetragen. Tendai Biti von Tsvangirais Bewegung für den Demokratischen Wandel (MDC) sagte, jedoch, die wirkliche Zahl liege eher bei 3,5 Millionen. In den Wählerlisten seien auch die Namen von Toten oder fiktiven Personen verzeichnet.

Quelle: ap

 
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