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Verkehrsunfall: Susanne Osthoff in Bahrain angefahren

zuletzt aktualisiert: 26.01.2006 - 15:33

München (rpo). Um die ehemalige Irak-Geisel Susanne Osthoff wird es auch rund einen Monat nach ihrer Entführung nicht ruhig. Die Archäologin ist nach Informationen des ARD-Magazins "Report München" im Golfstaat Bahrain von einem Auto angefahren worden und zog sich Verletzungen an Schulter und Beinein zu.

Das Magazin beruft sich auf Osthoffs engsten Freundeskreis, wonach sich der Unfall bereits in der vergangenen Woche ereignete. Sie sei in Bahrein ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Engste Vertraute der Ex-Geisel sagten dem Magazin, sie hätten "mit Frau Osthoff absolutes Stillschweigen vereinbart, sie muss geschützt werden". Sie werde auf unabsehbare Zeit auch nicht nach Deutschland zurückkehren, heißt es in dem ARD-Bericht (Sendetermin: 30. Januar 21.45 Uhr) weiter.

Osthoff hatte nach ihrer Befreiung durch eine Reihe von Interviews für Wirbel gesorgt. Dabei hatte sie unter anderem indirekt eingeräumt, zu Mitarbeitern des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Irak gelegentlich Kontakt gehabt zu haben. Zuletzt wurde berichtet, dass Osthoff bei ihrer Befreiung einen Teil des für sie entrichteten Lösegeldes bei sich geführt habe. Die Bundesregierung hatte stets bestritten, für Osthoff Lösegeld gezahlt zu haben.

Die gebürtige Bayerin Osthoff war am 25. November 2005 im Irak verschleppt und am 18. Dezember von ihren Entführern wieder freigelassen worden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp hat die Bundesregierung rund fünf Millionen Dollar an die Entführer gezahlt, um die Frau frei zu bekommen.

Quelle: afp2

 
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