kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Suu Kyi Birma ap 2010 Panorama
  Foto: AP, AP

Friedensnobelpreisträgerin in Burma: Suu Kyi kämpft weiter für die Demokratie

zuletzt aktualisiert: 15.11.2010 - 20:03

Rangun (RPO). Aung San Suu Kyi will nach ihrer Entlassung aus dem Hausarrest die birmanische Opposition zu neuem Leben erwecken. Am Montag sprach die Friedensnobelpreisträgerin mit Beratern über die Möglichkeit einer Legalisierung ihrer von der Militärjunta verbotenen Partei, wie ein Sprecher mitteilte.

Am früheren Hauptsitz der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) in Rangun hatte Suu Kyi bereits am Sonntag angekündigt, sie werde den Kampf für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit fortsetzen und Juntachef General Than Shwe zu direkten Gesprächen aufgefordert. Ihre erste Rede nach mehr als sieben Jahren Hausarrest war von Tausenden Anhängern bejubelt worden.

Friedliche Revolution als Ziel

In einem Interview mit der britischen BBC sagte Suu Kyi am Montag, sie strebe eine friedliche Revolution in Birma an. "Ich möchte das Militär nicht stürzen sehen", sagte sie. "Ich will es zu echtem Patriotismus aufsteigen sehen."

Die Oppositionsführerin steht vor einem heiklen Balance-Akt: Gegner des Regimes setzen hohe Erwartungen in ihre Arbeit. Zugleich kann die Militärjunta ihr die Freiheit jederzeit wieder entziehen.

In einem ersten Schritt wolle Suu Kyi die Auflösung der NLD vor dem Obersten Gerichtshof des Landes anfechten, sagte ihr Anwalt Nyan Win. Das Gericht werde am Donnerstag entscheiden, ob es den Fall zur Verhandlung annehme. Parallel dazu werde Suu Kyi eine Klage wegen ihres letzten Hausarrests weiter verfolgen - auch mit einer Beschwerde vor dem UN-Menschenrechtsrat.

Neues Wahlgesetz

Suu Kyi war am Samstag freigelassen worden, eine Woche nach den ersten Wahlen in Birma seit 20 Jahren. Zuvor hatte die Junta ein neues Wahlgesetz erlassen, das eine Kandidatur Suu Kyis und anderer politischer Gefangener ausschloss.

Der britische Premierminister David Cameron sagte unterdessen vor Abgeordneten in London, er habe am Montag mit Suu Kyi telefoniert. "Ich habe ihr zu ihrer Freilassung und ihrer bemerkenswerten Haltung zu Demokratie und Menschenrechten gratuliert", sagte Cameron im britischen Unterhaus. "Wir müssen nun daran arbeiten, dass auf ihre Freilassung die Freiheit der über 2.000 politischen Gefangenen in Birma folgt".

Quelle: apd

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der ... mehr 

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Das ägyptische Volk geht wieder auf die Straße. Viele von ihnen sind unzufrieden mit der ersten Runde der Präsidentschaftswahl. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Jugendliche verprügeln Frauen in Mönchengladbach

Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Trailer "James Bond Skyfall"

In dem neustens Fall wird Bonds Loyalität seiner Chefin M gegenüber auf eine harte Probe gestellt, als seine Vorgesetzte von ihrer ... mehr 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Qaida und anderer Terrorgruppen. mehr

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
 

Strafmaßnahme wegen Massaker von Hula

Deutschland weist syrischen Botschafter aus

 

Israel-Reise des Bundespräsidenten

Gauck: "Israel ist ein blühendes Land"

Top-Services