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Konferenz in Sotschi
Syrische Opposition lehnt von Russland geplante Gespräche ab

Syrische Opposition lehnt von Russland geplante Gespräche ab
Russische Truppen im September in Syrien. FOTO: Uncredited/AP/dpa
Damaskus. Es war als sogenannter Kongress der Völker Syriens gedacht. Doch die syrische Opposition lehnt die von Russland geplante Konferenz im Badeort Sotschi am Schwarzen Meer ab.

"Die Russen versuchen mit dieser Konferenz die Genfer Gespräche zu umgehen und der syrischen Bevölkerung ihre Bedingungen aufzudrängen", sagte Oppositionssprecher Ahmed Ramadan am Dienstag. Am Gefährlichsten sei dabei, dass Moskau in Sotschi seine bereits ausgearbeitete Verfassung für das Land durchsetzen wolle.

Vertreter Russlands, der Türkei und des Iran hatten sich am Freitag im kasachischen Astana auf den 29. und 30. Januar als Termin für einen sogenannten Kongress der Völker Syriens geeinigt. Dort sollen Vertreter syrischer Gruppen über eine Nachkriegsordnung für das Bürgerkriegsland verhandeln. Die Konferenz in Sotschi geht auf eine russische Initiative zurück.

Russland und der Iran sind Verbündete des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Die Türkei tritt in den Treffen in Astana als Schutzmacht der Rebellen auf. Die USA und die Vereinten Nationen haben bei den Gesprächen keine aktive Rolle. Moskau wird immer wieder vorgeworfen, mit seinem Engagement die UN-Gespräche in Genf aushebeln zu wollen.

(das/dpa)
 
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