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"Freiheitsfalken Kurdistans"
TAK bekennt sich zu tödlichem Anschlag in Ankara

TAK - die "Freiheitsfalken Kurdistans" bekennen sich zu tödlichem Anschlag in Ankara
Bei dem Anschlag in Ankara waren über 30 Menschen ums Leben gekommen. FOTO: afp, ADM
Istanbul. Eine kurdische Extremistengruppe hat sich zu dem Anschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara mit 37 Toten bekannt.

Die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) erklärten am Donnerstag auf ihrer Internetseite, der Anschlag sei ein Vergeltungsakt für das Vorgehen der Sicherheitskräfte im überwiegend kurdisch besiedelten Südosten der Türkei. Es sei nicht das Ziel gewesen, Zivilisten zu töten. Allerdings seien Opfer in der Zivilbevölkerung bei Angriffen unvermeidlich, hieß es.

"Am Abend des 13. März um 18.45 Uhr wurde in den Straßen der Hauptstadt der faschistischen türkischen Republik ein Selbstmordattentat ausgeführt", erklärte die Gruppe auf ihrer Internetseite. "Wir bekennen uns zu dieser Attacke", hieß es in dem Bekennerschreiben weiter.

Die TAK haben sich nach eigenen Angaben von der verbotenen Arbeiterpartei PKK abgespalten. Experten gehen jedoch davon aus, dass es noch Verbindungen zwischen beiden Gruppen gibt. Die Extremisten haben auch die Verantwortung für einen Anschlag in Ankara im vergangenen Monat übernommen.

Die Explosion einer Autobombe am Sonntag war einer der schwersten Anschläge in der Türkei in der jüngeren Vergangenheit. Die türkische Regierung machte die PKK dafür verantwortlich und bombardierte nur wenige Stunden nach der Explosion Stellungen der Aufständischen im Nordirak. Die Gewalt hat sich seit dem Scheitern einer mehr als zweijährigen Waffenruhe mit der PKK im Juli vor allem im Südosten des Landes deutlich verschärft. Hunderte Menschen starben.

 

(felt/REU/AFP)
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