kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Afghanistan: Taliban-Sprecher will nicht mit Wahlsieger sprechen

zuletzt aktualisiert: 21.09.2009 - 11:44

Kandahar (RPO). Ungeachtet des endgültigen Wahlergebnisses in Afghanistan schließen die radikalislamischen Taliban schnelle Gespräche mit dem künftigen Präsidenten aus.

"Wir wollen weder Hamid Karsai noch Abdullah Abdullah", sagte Taliban-Sprecher Jusuf Ahmadi der Nachrichtenagentur AFP im südafghanischen Kandahar. Beide seien "Mörder", Abdullah habe als ehemaliger Außenminister einer "Regierung von Mördern" angehört, Karsai sei deren Anführer gewesen. "Wir wollen beide tot", sagte der Taliban-Sprecher. "Unter keinen Umständen" seien die Taliban zu Verhandlungen bereit.

Nach dem vorläufigen Endergebnis erhielt Karsai 54,6 Prozent der Stimmen; sein Herausforderer Abdullah kam auf knapp 28 Prozent. Karsai fordert seit langem Gespräche mit moderaten Taliban. Auch für den neuen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sind Gespräche mit gemäßigten Aufständischen eine Option.

Ahmadi forderte hingegen erneut einen Abzug der internationalen Truppen. Die "Invasoren, die unser afghanisches Land besudeln", müssten abziehen. Der Widerstand der Taliban ängstige die internationalen Truppen sehr, fügte der Taliban-Sprecher hinzu und drohte: "Die Eindringlinge erwartet eine wirkliche Niederlage." Mit dem Abzug der internationalen Truppen werde auch die Regierung in Kabul fallen. Die Situation im ganzen Land sei derzeit "zu unseren Gunsten".

Quelle: AFP/sdr

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat den Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld auf den ... mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem nationalsozialistischen Konzentrationslager in Polen entschuldigt, das der Staatschef als "polnisches Todeslager" bezeichnet hatte. mehr

 
 
 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Top-Services