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Schlechte Behandlung in Gefangenschaft: Teheran bezichtigt britische Soldaten der Lüge

zuletzt aktualisiert: 07.04.2007 - 18:45

Teheran (RPO). Nach der Freilassung der britischen Marinesoldaten im Iran hat die Führung in Teheran bestritten, die 15 Gefangenen schlecht behandelt zu haben. Das sei "gelogen", sagte der Presseberater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Samstag. Die Briten hatten kurz nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien berichtet, während ihrer Haft gefesselt und voneinander isoliert worden zu sein.

"Die britischen Verantwortlichen müssen wissen, dass sie dem britischen Volk nicht auf alle Ewigkeit die Wahrheit vorenthalten können", sagte Ali Akbar Dschawanfekr. In Wahrheit seien die 15 Briten bei ihrer Rückkehr in die Heimat vom Geheimdienst ihres Landes unter Druck gesetzt worden. Gewisse Erklärungen seien ihnen "diktiert" worden.

Die freigelassenen Marineangehörigen hatten am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung angegeben, sie hätten während ihrer knapp zweiwöchigen Gefangenschaft im Iran unter "ständigem psychischen Druck" gestanden. Sie seien von den anderen isoliert, gefesselt und mit verbundenen Augen gefangengehalten worden. Iranische Medien hatten wiederholt berichtet, die Briten hätten zugegeben, in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen zu sein.

Iranische Revolutionsgardisten hatten die Angehörigen der britischen Kriegsmarine am 23. März im Mündungsbereich des Schatt el Arab zwischen dem Irak und dem Iran gefangengenommen. London bestreitet, dass iranische Hoheitsgewässer verletzt wurden.

Quelle: afp

 
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