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Beziehungen Irans zum Irak: Teheran weist Kritik von Bush zurück

zuletzt aktualisiert: 11.08.2007 - 12:44

Teheran (RPO). Iran hat die Kritik von US-Präsident Bush an einer angeblich zu engen Beziehung mit seinem Nachbarland Iran zurückgewiesen. Die labile Sicherheitslage im Irak sei auf Fehlentscheidungen der USA zurückzuführen, sagte ein Sprecher des iranischen Außenamts.

Die iranische Regierung reagierte reagierte auf die Vorwürfe aus den USA so: "Die Unsicherheit im Irak ist die Folge von falscher Politik und falschen Entscheidungen der USA", erklärte Teherans Außenamtssprecher Mohammad Ali Hosseini in der iranischen Hauptstadt. Bush hatte nach einem Besuch des irakischen Regierungschefs Nuri el Maliki in Teheran eine zu starke Annäherung der beiden Länder als unerwünscht bezeichnet. Washington wirft dem schiitischen Staat vor, militante Islamisten im Irak zu unterstützen. Maliki ist wie die Mehrheit der irakischen Bevölkerung Schiit.

Hosseini berief sich auf die Unterstützung seines Landes für die irakische Regierung und deren Bekräftigung, der Iran spiele eine konstruktive Rolle in seinem Nachbarland. Auch drei Gesprächsrunden von iranischen Vertretern mit US-Kollegen zur Lage im Irak zeigten, dass auch Teheran die Sicherheit im Irak verbessern wolle, betonte der Sprecher.

Die USA hatten sich über den Besuch Malikis in Teheran am Mittwoch und Donnerstag wenig erfreut gezeigt. Er hoffe, der irakische Regierungschef werde eine "harte Botschaft" überbringen, hatte Bush gesagt.

Die Spaltung zwischen Schiiten und Sunniten ist auch für die Krise der Regierung in Bagdad verantwortlich. Sechs sunnitische Minister reichten vor zehn Tagen ihren Rücktritt ein, weil sie Maliki beschuldigen, lediglich die Interessen der Schiiten zu vertreten.


 
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