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Terror in Barcelona und Cambrils
Vier Todesopfer sind noch nicht identifiziert

Barcelona trauert am Tag nach dem Anschlag
Barcelona trauert am Tag nach dem Anschlag FOTO: afp
Barcelona. Bei dem Anschlag von Barcelona und dem Angriff in Cambrils wurden insgesamt 14 Menschen getötet und 126 verletzt. Die Opfer stammten nach vorläufigen Angaben aus 34 Ländern. Bis zum Samstagmorgen waren noch vier Tote nicht identifiziert. Ein Überblick.

13 Menschen waren bei dem Anschlag auf die Flaniermeile Las Ramblas ums Leben gekommen, eine Frau starb in Cambrils nach dem dortigen Angriff an der Schwere ihrer Verletzungen. Die Zahl der Opfer könnte noch weiter steigen. 17 der mehr als 100 Verletzten in Barcelona waren am Freitag noch in kritischem Zustand.

  • Spanien: Eine Frau starb nach Angaben des katalanischen Zivilschutzes nach dem vereitelten Angriff im Badeort Cambrils. Auf Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas starben ein 60-jähriger Mann und sein Großneffe, wie die Zeitung "El Pais" unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete. Zudem sei eine 75-jährige Frau aus Barcelona ihren schweren Verletzungen erlegen, meldete die Agentur Europapress.
  • Italien: Nach Angaben des italienischen Außenministeriums starben zwei Italiener in Barcelona: Ein 35-Jähriger und ein 25-Jähriger.
  • USA: US-Außenminister Rex Tillerson bestätigte den Tod eines US-Bürgers in Barcelona.
  • Kanada: Ministerpräsident Justin Trudeau teilte mit, dass in Barcelona ein Kanadier getötet worden sei.
  • Belgien: Nach Angaben von Außenminister Didier Reynders starb ein belgischer Staatsbürger in Barcelona.
  • Portugal: Behörden des Landes zufolge kam eine 74-Jährige aus Lissabon in Barcelona ums Leben.

Die Toten und Verletzten der beiden Anschläge stammen aus insgesamt 34 Ländern. 13 Verletzte stammen aus Deutschland, darunter drei Jugendliche aus NRW. Es ist nicht auszuschließen, dass unter den Todesopfern ebenfalls Deutsche sind. Zudem schweben zwei Deutsche noch in Lebensgefahr.

Derweil wird ein sieben Jahre alter Junge aus Australien nach dem Anschlag noch vermisst. Die Mutter des Kindes liege schwer verletzt im Krankenhaus, während die Familie nach dem Jungen suche, teilte der australische Ministerpräsident Malcolm Turnbull am Samstag mit.

Weitere Informationen zur Suche nach der Terrorgruppe erhalten Sie hier.

(das/dpa/AP)
 
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