kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Neue Videobotschaft: Terrorführer El Sawahiri verhöhnt die USA

zuletzt aktualisiert: 23.01.2007 - 06:36

Dubai (RPO). Der Vize-Chef des Terrornetzwerks Al Qaida, Aiman el Sawahiri, hat sich erneut mit einer Videobotschaft an die USA gewandt. Darin verhöhnt er die Irak-Pläne der USA. Die sollten doch statt 20.000 Mann gleich ihre ganze Armee schicken: Der Irak könne ein "Grab für zehn Armeen" werden.

Der Stellvertreter Osama bin Ladens verhöhnt in der am Dienstag im Internet veröffentlichten Rede die neuen Irak-Strategien von US-Präsident George W. Bush: "Der Irak, das Land des Kalifats und des Heiligen Krieges, ist in der Lage, Grab für zehn Ihrer Armeen zu sein", sagte El Sawahiri wörtlich. Auch in Afghanistan und Somalia würden die USA scheitern, prophezeite Sawahiri.

"Warum entsenden Sie nicht 50.000 oder 100.000 Soldaten", fragt Sawahiri Bush in der 15-minütigen Aufnahme. "Wissen Sie nicht, dass die irakischen Hunde ungeduldig darauf warten, die Überreste Ihrer Soldaten zu verschlingen?" Der US-Präsident hatte vor kurzem seine neue Irak-Strategie vorgestellt, die die Entsendung von 21.500 zusätzlichen Soldaten vorsieht. In seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation vor beiden Häusern des Kongresses wollte Bush am Dienstag (Ortszeit) um Zustimmung für seine Pläne werben, die selbst von seinen republikanischen Parteifreunden scharf kritisiert werden.

Al Qaida und die Taliban hätten dafür gesorgt, dass die USA nicht auf einen "sicheren Hafen" in Afghanistan zählen könnten, sagte Sawahiri weiter. "Die Sicherheit muss geteilt werden: Wenn wir sicher sind, werden sie es auch sein. (...) Wenn wir getroffen und getötet werden, werden sie unausweichlich auch getroffen und getötet werden." Heutzutage sei es die Pflicht eines jeden Muslim, "Waffen zu tragen, oder die zu unterstützen und ihnen zu dienen, die Waffen tragen".

Sawahiri warf den USA in seiner Videobotschaft zudem vor, hinter der Stationierung äthiopischer Truppen in Somalia zu stehen. Die islamistischen Milizen würden den Äthiopiern "das Rückgrat brechen", kündigte er an. Bush habe seine "äthiopischen Sklaven in ein wahres Desaster" geführt. In einer Anfang Januar veröffentlichten Botschaft hatte Sawahiri die somalischen Islamisten aufgefordert, wie die Aufständischen im Irak und Afghanistan vorzugehen. Die USA hatten vor kurzem ein mutmaßliches El-Kaida-Versteck in Somalia bombardiert. Dabei waren nach US-Angaben mindestens acht Menschen getötet worden.

Zunächst war unklar, wann das Video mit Sawahiri aufgenommen wurde. Auch die Authentizität der Aufnahme konnte von unabhängiger Seite zunächst nicht bestätigt werden. Der Stellvertreter bin Ladens meldet sich immer wieder auf diese Weise zu Wort. Der in Ägypten geborene El-Kaida-Vize gilt als ideologischer Vordenker der Terrorgruppe. Auf Hinweise, die zu seiner Verhaftung oder seinem Tod führen, haben die USA ein Kopfgeld von 25 Millionen US-Dollar ausgesetzt.

Quelle: afp

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Erstes Ermittlungsverfahren gegen Wulff eingestellt

Staatsanwaltschaft Berlin

Ermittlungsverfahren gegen Wulff eingestellt

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen Christian Wulff wegen Vorteilsannahme eingestellt. mehr 

Ali al Sajed überlebte das Hula-Massaker

Elfjähriger berichtet aus Syrien

Ali al Sajed überlebte das Hula-Massaker

Ali al Sajed hat den Angriff überlebt – indem er sich tot stellte. Auch andere Überlebende berichten von dem Massaker. mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Tragischer Unfall: 400 Schafe fallen auf Autobahn

Hunderte Schafe sind in der Nacht zu Freitag auf eine Straße in Melbourne gefallen, als ein Tiertransporter auf einer Brücke umkippte und ... mehr 

Mideast Syria Houla Massacre

Elfjähriger berichtet vom Grauen in Syrien

Ali al Sajed überlebte das Hula-Massaker

Fast 100 Menschen starben bei dem Massaker in der syrischen Stadt Hula, darunter viele Kinder. Der elfjährige Ali al Sajed hat den Angriff überlebt – indem er sich tot stellte. Auch andere Überlebende berichten von der Brutalität der Angreifer. Von Dana Schülbe  mehr

 
 

Schüsse auf Bundeswehr im Kosovo

Zwei deutsche Nato-Soldaten angeschossen

 

Cyber-Attacke gegen den Iran

Obama soll Stuxnet persönlich betreut haben

 

Ex-Präsidentschaftsbewerber der Demokraten

Prozess gegen John Edwards geplatzt

 
Top-Services