Nach dem Bekanntwerden der vereitelten Terroranschläge gleicht der Londoner Flughafen Heathrow einer Hochsicherheitszone.
An dem Londoner Flughafen Heathrow herrscht völliges Chaos: Tausende Reisende sitzen fest.
Nach dem Bekanntwerden der Terror-Bedrohung wurden strengere Handgepäck-Richtlinien erlassen.
Aufgrund verschärfter Sicherheitsrichtlinien muss sämtliches Gepäck, auch Rucksäcke, Handtaschen sowie elektronische Kleingegenstände wie Handys oder Kameras als Gepäck aufgegeben werden.
Damit beginnen regelrechte Völkerwanderungen am Londoner Flughafen Heathrow - alle Passagiere pilgern zurück zum CheckIn-Schalter oder den Informationsschaltern.
An Bord genommen werden dürfen nur noch die nötigsten Dinge: Reiseunterlagen, Pass und gegebenenfalls dringend nötige Medikamente.
Vorerst geht in London-Heathrow aber sowieso nichts mehr. Es dürfen keine Maschinen landen und die meisten abgehenden Flüge wurden gestrichen.
Bei den tausenden Reisenden in London und weiteren tausenden Reisenden in ganz Europa mit Flugziel London sorgt dieser Umstand für erhebliche Behinderungen.
Im Flughafen ist die britische Polizei am Donnerstag allgegenwärtig. Aufgrund der Zustände am Flughafen Heathrow wurde gebeten, jede nicht dringend nötige Reise nach London abzusagen.
Großbritanniens Innenminister John Reid bestätigte am Morgen in einer weltweit übertragenen Pressekonferenz von den Ermittlungen.
Auch in der Innenstadt von London wurde am Vormittag die Präsenz der Polizei verstärkt.
Das Innenministerium rief nur kurz nach Bekanntwerden der vereitelten Terroranschläge die höchste Terror-Warnstufe des Landes aus.
Die Einsatzkräfte bezeichnen die Gefahr eines Anschlags trotz zahlreicher Festnahmen im Zuge der Ermittlung als hoch.
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