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Nach Anschlag auf Schnellzug
Terrorverdächtige in Russland getötet

November 09: Zug-Anschlag  in Russland
November 09: Zug-Anschlag in Russland FOTO: AP
Moskau (RPO). Mehr als drei Monate nach dem Anschlag auf einen Schnellzug im Nordwesten Russlands haben russische Sicherheitskräfte acht Verdächtige getötet. Die acht "Terroristen" seien bei einem Spezialeinsatz in der Kaukasus-Republik Inguschetien getötet worden, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Samstag mit.

Unter den Toten war demnach mit Alexander Tichomirow auch ein Rebellenführer. Zehn weitere mutmaßliche Rebellen wurden festgenommen, wie FSB-Chef Alexander Bortnikow erklärte. Der Einsatz fand demnach bereits am Dienstag und Mittwoch in der Nähe von Nasran statt.

Tichomirow, der besser unter dem Namen Said Burjazki bekannt war, gehörte der Gruppierung Kaukasus-Emirat des tschetschenischen Rebellenchefs Doku Umarow an, der im Nordkaukasus einen islamischen Staat errichten will und sich zu dem Anschlag auf den Newski-Express bekannt hatte. Der Schnellzug war Ende November auf dem Weg von Moskau nach St. Petersburg gewesen, als er durch eine Explosion zum Entgleisen gebracht worden war. Dabei wurden 28 Menschen getötet.

Bei dem Einsatz in Inguschetien entdeckten die Geheimdienstmitarbeiter nach eigenen Angaben Beweise für eine Verwicklung der Rebellengruppe. Außerdem sei Sprengstoff gefunden worden, der bei einem früheren Anschlag auf den Newski-Express 2007 verwendet wurde. Damals waren 60 Menschen verletzt worden.

(AFP/das)
 
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