Gesandte des Dalai Lamas: Tibeter zu Gesprächen in China
zuletzt aktualisiert: 27.01.2010 - 09:32Peking (RPO). Zum ersten Mal seit 14 Monaten sind wieder Gesandte des Dalai Lamas zu Gesprächen mit der chinesischen Regierung in Peking eingetroffen. Das teilte die tibetische Exilregierung am Mittwoch mit. Sie hoffe, dass ihre Vorschläge für eine größere Autonomie Tibets dort doch noch Gehör finden, hieß es.
In den zuletzt im November 2008 von den Exiltibetern unterbreiteten Vorschlägen ging es darum, der unter chinesischer Herrschaft stehenden Himalaya-Region eine ähnliche Autonomie zu gewähren, wie sie Hongkong oder Macao haben.
China lehnte dies aber ab. Man sei nur bereit, über eine Rückkehr des 1959 ins Exil geflohenen Dalai Lamas, des geistlichen Führers der tibetischen Buddhisten, zu sprechen, hieß es in Peking.
Warum die Gespräche trotz der unterschiedlichen Haltungen wieder aufgenommen wurden, war zunächst nicht bekannt. China hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Investitionen in Tibet deutlich zu verstärken.
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