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Mit Auto eingebrochen
Tod im Baikal-See - Ukrainer trauern um Janukowitsch-Sohn

Mit Auto eingebrochen: Tod im Baikal-See - Ukrainer trauern um Janukowitsch-Sohn
Der jüngste Sohn des Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch soll ums Leben gekommen sein. FOTO: dpa, of mpc jak cul
Kiew/Moskau. Tod im vereisten Baikal-See: Bei einem Unfall in Sibirien soll der jüngste Sohn des aus der Ukraine geflohenen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch ums Leben gekommen sein. Prominente ukrainische Politiker wie Anatoli Geraschtschenko vom Innenministerium und der Oppositionspolitiker Nestor Schufritsch teilten unter Berufung auf eigene Quellen mit, dass der 33 Jahre alte Politiker Viktor Janukowitsch (junior) auf dem vereisten Baikal mit einem Auto eingebrochen und gestorben sei.

Die russischen Behörden hatten zwar einen Unfall mit einem Toten und fünf Überlebenden bestätigt, nicht aber den Tod Janukowitschs.

Die frühere Regierungspartei der Regionen sprach am Montag Ex-Präsident Janukowitsch in seinem russischen Exil sowie der Familie des Politikers ihr Beileid aus. Eine offizielle Stellungnahme der Familie Janukowitsch gab es zunächst nicht.

Russischen Angaben zufolge soll am Steuer des bereits am Freitag gesunkenen Fahrzeugs ein Mann mit anderem Namen gesessen haben. Nach Berichten ukrainischer Medien hatte sich der frühere Abgeordnete nach der Flucht der Familie Janukowitsch im vergangenen Jahr einen anderen Namen zugelegt. Der begeisterte Rennfahrer Janukowitsch hatte sich für die Entwicklung des Automobilsports in der Ukraine eingesetzt.

(dpa)
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