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Künftiges Kabinett
Donald Trump umgibt sich mit Erzkonservativen

Trump macht Jeff Sessions zu seinem Justizminister
Der 69-jährige Jeff Sessions gilt als einer der konservativsten Senatoren in den USA. Jetzt soll er Justizminister werden. FOTO: ap, CK
Washington. Die Regierungstruppe des designierten US-Präsidenten Donald Trump nimmt immer konkretere Formen an. Der konservative Jeff Sessions bekommt offenbar den Job des Justizministers. Der designierte CIA-Direktor ist Aktivist der Tea-Party.

Am Freitag berichteten zunächst "New York Times" und "Washington Post", dass Trump den Posten des Justizministers und Chefanklägers Jeff Sessions angeboten hat, dem Senator von Alabama. Trump bestätigte dies später.

Das "National Journal" sieht ihn als einen der fünf konservativsten Senatoren der USA. Er hat sich wiederholt gegen jede Form der Einwanderung gewandt, bezweifelt den Klimawandel und hatte sich wiederholt Vorwürfen des Rassismus zu erwehren. Er ist seit 20 Jahren Senator und in seinem Heimatstaat sehr beliebt.

Der Abgeordnete Mike Pompeo (52) soll Medienberichten zufolge indes neuer CIA-Direktor werden. Das berichteten am Freitag mehrere US-Medien.

Wenn Pompeo bestätigt wird, folgt er als Direktor John Brennan nach. Den Berichten zufolge hat Pompeo das Angebot bereits akzeptiert.

Pompeo (52) gehört dem US-Abgeordnetenhaus seit 2010 an und vertritt den Bundesstaat Kansas. Er war im Wahlkampf ein profilierter Kritiker der Demokratin Hillary Clinton. Pompeo unterstützte FBI-Direktor James Comey öffentlich darin, kurz vor der Präsidentenwahl das Thema ihres privaten E-Mail-Servers neu anzugehen.

Die CIA ist der Auslandsgeheimdienst der USA. Ihr Hauptsitz ist in Langley (Virginia) nahe der Hauptstadt Washington DC.

(bur/dpa)
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