| 17.25 Uhr

Tschad
30 Menschen sterben bei Selbstmordanschlägen

N'Djamena. Bei drei Selbstmordanschlägen auf einer Insel im Tschadsee sind nach Angaben von Sicherheitskräften mindestens 30 Menschen getötet worden, darunter auch die Attentäter.

80 Menschen wurden verletzt. Vermutlich seien Kämpfer der radikal-islamischen Terrorgruppe Boko Haram für die Anschläge am Samstag in der Stadt Koulkoua verantwortlich, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Die Regierung des Tschad hatte in der Region im November den Ausnahmezustand verhängt, mehr als 5000 Soldaten sind auf den Inseln und in den Dörfern am Tschadsee stationiert. Die Region sei zu einem Sammelpunkt für die Extremisten geworden. Im Oktober starben 41 Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf einen Wochenmarkt in der Stadt Baga Sola.

(felt/dpa)
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