| 19.20 Uhr

Nach Offensive gegen IS
Nato-Botschafter treffen sich auf Wunsch der Türkei

Das sind die Verbündeten im Kampf gegen IS
Das sind die Verbündeten im Kampf gegen IS
Brüssel. Auf Antrag der Türkei kommen am Dienstag die Botschafter der 28 Nato-Staaten zusammen. Anlass für das Treffen ist nach Nato-Angaben der Ernst der Lage in der Türkei nach den Terrorangriffen der vergangenen Tage. 

Ankara hat Beratungen nach Artikel 4 des Nato-Vertrags verlangt. Dieser Artikel sieht Konsultationen vor, wenn ein Nato-Mitglied meint, dass die Unversehrtheit des eigenen Territoriums, die politische Unabhängigkeit oder die eigene Sicherheit bedroht ist.

Bei den Terrorangriffen in der Türkei war es zu Dutzenden Toten gekommen. Es gab auch Gefechte mit IS-Kämpfern an der syrisch-türkischen Grenze. Die Türkei führte ihrerseits Luftschläge gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak durch.

Ob es nach dem Treffen eine gemeinsame Erklärung oder eine Mitteilung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg geben würde, stand im Vorfeld nicht fest.

(dpa)
 
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