kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Honduras: Übergangspräsident bietet Rücktritt an

zuletzt aktualisiert: 16.07.2009 - 06:26

Tegucigalpa (RPO). Der honduranische Übergangspräsident Roberto Micheletti ist bereit, von seinem Amt zurückzutreten. Allerdings ist das Angebot an eine zentrale Forderung geknüpft: Der von der Armee gestürzte Präsident Manuel Zelaya darf nicht wieder an die Macht kommen.

Roberto Micheletti (l.) will zurücktreten, vorausgesetzt Manuel Zelaya kommt nicht wieder an die Macht.  Foto: AFP, AFP
Roberto Micheletti (l.) will zurücktreten, vorausgesetzt Manuel Zelaya kommt nicht wieder an die Macht. Foto: AFP, AFP

Das sagte Micheletti am Mittwoch vor Journalisten in Tegucigalpa. Eine honduranische Delegation habe sein Rücktrittsangebot der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Washington übergeben.

Er sei bereit, "zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückzutreten, wenn diese Entscheidung notwendig wird, um Frieden und Ruhe ins Land zu bringen", sagte Micheletti. Die Übergangsregierung hat eine Rückkehr Zelayas nach Honduras bisher verhindert. Zelaya wurde am 28. Juni mit Hilfe der Streitkräfte gestürzt und ins Exil geschickt. Der Putsch war fast überall auf der Welt verurteilt worden.

Mehrere tausend Anhänger Zelayas protestierten am Mittwoch gegen den Putsch, forderten die Rückkehr des gestürzten Präsidenten und riefen zu Streiks auf. Sie warfen mit Steinen, Berichte über Verletzte gab es aber nicht. Am Dienstag hatte Zelaya in Guatemala erklärt, das Volk habe das Recht zu Demonstrationen und Streiks gegen die jetzigen Machthaber.

Am Mittwoch setzte die Übergangsregierung ein nächtliches Ausgehverbot wieder in Kraft und begründete dies mit "anhaltenden und offenen Drohungen durch Gruppen, die für Unruhe und Chaos" sorgen wollten. Eine ähnliche Ausgehsperre, die seit dem Putsch vom 28. Juni in Kraft war, war erst am Sonntag aufgehoben worden.

Am Samstag sind weitere Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien unter Vermittlung des costaricanischen Präsidenten Oscar Arias geplant. Zwei frühere Gesprächsrunden waren ergebnislos verlaufen.

Quelle: AP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat den Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld auf den ... mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

"Polnisches Todeslager"

Weißes Haus bedauert Obamas KZ-Versprecher

Das Weiße Haus hat sich für eine missglückte Äußerung von US-Präsident Barack Obama zu einem nationalsozialistischen Konzentrationslager in Polen entschuldigt, das der Staatschef als "polnisches Todeslager" bezeichnet hatte. mehr

 
 
 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Top-Services