| 15.02 Uhr

Ukraine-Konflikt
Neue Kämpfe in der Ostukraine fordern drei weitere Menschenleben

Fotos: Bilder von Soldaten und Zerstörung
Fotos: Bilder von Soldaten und Zerstörung FOTO: afp, MR/RT
Kiew. Bei sporadischen Kämpfen in der Ostukraine sind seit Dienstag zwei Soldaten getötet worden. Militärsprecher Andrej Lyssenko warf den prorussischen Separatisten am Mittwoch vor, Stellungen der Regierungstruppen dutzende Male mit schwerer Artillerie beschossen zu haben. Zwei Soldaten seien getötet und vier weitere verletzt worden.

Die Rebellen meldeten am Mittwoch den Tod einer ihrer Kämpfer. Drei weitere seien verletzt worden, berichtete die Rebellen-Nachrichtenagentur DNA unter Berufung auf das "Verteidigungsministerium" der Aufständischen. Demnach wurden ihre Stellungen 45 Mal von den ukrainischen Streitkräften angegriffen, unter anderem mit Panzergeschützen und Mörsergranaten.

Seit Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens im Februar in Minsk sind die Gefechte in der Ostukraine deutlich abgeflaut, auch wenn es immer wieder Tote auf beiden Seiten gibt. Militärsprecher Lyssenko warf Moskau am Mittwoch vor, entgegen der Minsker Vereinbarung weiter schwere Waffen an die Rebellen zu liefern - so sei kürzlich ein Konvoi mit zehn Panzern aus Russland über die Grenze in die Rebellenhochburg Luhansk gelangt.

Seit Beginn des bewaffneten Konflikts in der Region vor einem Jahr wurden nach Schätzungen mehr als 6000 Menschen getötet.

Fotos: Soldaten entkommen Debalzewe FOTO: afp, ss/tlr
(AFP)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Ukraine: Neue Kämpfe fordern drei weitere Menschenleben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.