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Atomgipfel Obama Janukowitsch Panorama, Ap 2010-0412
  Foto: AP, AP
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Atom-Gipfel in Washington: Ukraine verzichtet auf waffenfähiges Uran

zuletzt aktualisiert: 12.04.2010 - 21:27

Washington (RPO). Obamas Atom-Gipfel kann den ersten Erfolg vermelden: Kurz vor der Eröffnung Treffens zur nuklearen Sicherheit hat die Ukraine ihren vollständigen Verzicht auf hoch angereichertes Uran angekündigt.

Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch sagte seinem US-Kollegen Barack Obama bei einem Treffen am Montag zu, das waffenfähige Nuklearmaterial, das zum Bau mehrerer Atombomben ausreichen würde, bis zum Jahr 2012 unschädlich zu machen.

Die Zusage der früheren Sowjetrepublik Ukraine, die 1986 Schauplatz der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war, war das erste handfeste Ergebnis des von Obama einberufenen Gipfels. Obama würdigte die Zusage der Ukraine nach Angaben des Weißen Hauses als "historischen Schritt". Er kündigte technische und finanzielle Hilfe der USA für die Beseitigung des angereicherten Urans und für den Ausbau der zivilen Atomenergie in der Ukraine an.

Der Gipfel, zu dem mehr als 40 Staats- und Regierungschefs nach Washington kamen, sollte auf Obamas Einladung darüber beraten, wie nukleares Material vor dem Zugriff von Terroristen geschützt werden kann. Der US-Präsident strebt an, binnen vier Jahren ein global akzeptiertes Kontrollsystem zur Sicherung nuklearen Materials einzurichten.

Am Sonntag hatte Obama gewarnt, eine Atombombe in Händen von Terroristen wäre die "größtmögliche Gefahr" für die USA. "Wir wissen, dass Organisationen wie Al Qaida dabei sind zu versuchen, an eine Atomwaffe zu gelangen - eine Massenvernichtungswaffe, die einzusetzen sie keine Skrupel hätten", sagte Obama. Sollte je eine nukleare Bombe "in New York oder London oder Johannesburg explodieren, wären die wirtschaftlichen, politischen und sicherheitspolitischen Konsequenzen verheerend".

Quelle: AFP/felt

 
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