Von dieser Anlage startete Nordkorea am Sonntag trotz internationaler Proteste eine Rakete. Laut Nordkorea handelt es sich dabei um eine Trägerrakete für einen Satelliten. Die internationale Gemeinschaft berfürchtet, dass es sich um eine Langstreckenrakete handelt.
Insbesondere in Japan sorgte der Start für Besorgnis. Nordkorea hatte mit einem "gnadenlosen" Angriff auf Japan gedroht, sollte die Regierung in Tokio beim geplanten nordkoreanischen Satellitenstart die Trägerrakete abschießen.
Verteidigungsminister Yasukazu Hamada berief ein Krisentreffen ein. Es wird erwartet, dass Japan die Sanktionen gegen Nordkorea nach dem Raketenstart verschärft.
Auch beim koreanischen Nachbar im Süden sind die Menschen beunruhigt. Seit dem 1953 beendeten Koreakrieg sind der kommunistische Norden und der kapitalistische Süden des Landes verfeindet.
Gebannt blicken Südkoreaner auf eine Sondersendung zum Raketenstart. Für die südkoreanischen Medien ist der Raketenstart das alles beherrschende Thema.
In Südkorea sorgte der geplante Start im Vorfeld für heftige Proteste.
Ein Computersimulation im südkoreanischen Fernsehen zeigt den Raketenstart. Aufnahmen von dem Start gibt es nicht.
Die Wut der Demonstranten gegen den Nachbar im Norden richtete sich auch gegen südkoreanische Polizisten.