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Keine Zugeständnisse der Militärjunta: UN: Verhandlungen in Birma gescheitert

zuletzt aktualisiert: 10.03.2008 - 15:42

Rangun (RPO). Ohne Erfolg sind offenbar die Vermittlungen des UN-Sondergesandten Ibrahim Gambari in Birma geblieben: Nach mehreren Verhandlungen mit der Militärjunta verließ Ibrahim das südoastasiatische Land unverrichteter Dinge.

"Wir haben den Eindruck, dass er nicht viel erreicht hat", sagte ein westlicher Diplomat, der Gambari am Montag getroffen hatte. Der UN-Sondergesandte hatte die Militärführung zu Reformen gedrängt, die eine Kandidatur von Aung San Suu Kyi bei den für 2010 versprochenen Parlamentswahlen ermöglicht hätten. Er hatte die seit Jahren unter Hausarrest stehende Politikerin am Samstag und am Montag treffen dürfen. Gespräche mit hochrangigen Regierungsvertretern blieben ihm jedoch verwehrt.

Gambari gab vor seinem Abflug nach Singapur am Montagabend keinerlei Stellungnahme ab. Die Militärregierung hatte seine Forderungen nach politischen Reformen zuvor öffentlich zurückgewiesen. Gambari traf lediglich mit dem Informationsminister General Kyaw Hsan dreimal zusammen. Dieser wies jegliche Änderung an einem bestehenden Verfassungsentwurf zurück. Der Entwurf verbietet Menschen mit ausländischen Ehepartnern die Kandidatur für gewählte Ämter. Aung San Suu Kyi ist Witwe eines Briten.

Quelle: afp

 
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