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Generalversammlung
UN will vollständiges Atomwaffen-Verbot verhandeln

New York. Die Vereinten Nationen wollen über ein vollständiges Verbot von Atomwaffen verhandeln. Die Initiative stößt jedoch auf Kritik.  

Ein Ausschuss der UN-Vollversammlung verabschiedete am Donnerstag in New York eine Entschließung, die dazu aufruft über ein derartiges Vertragswerk zu verhandeln – Allerdings gegen den Widerstand der großen Atommächte. Als Termine für die ersten Gespräche werden der März und Juni kommenden Jahres ins Auge gefasst.

Jeglicher Einsatz von Atomwaffen hätte "katastrophale humanitäre Auswirkungen", heißt es in der Resolution. Der Ausschuss will die Vorlage nun an die UN-Vollversammlung weiterleiten, deren Plenum in den kommenden Wochen darüber abstimmen soll.

Der Text hat nur empfehlenden Charakter, keinen bindenden. Eingebracht wurde er von Österreich, Irland, Mexiko, Nigeria, Südafrika und Brasilien.

Starker Widerstand der Atommächte

Die Initiative stößt allerdings auf starken Widerstand jener Staaten, die Atomwaffen besitzen. Vier der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat stimmten in dem Ausschuss mit Nein: die USA, Russland, Frankreich und Großbritannien. China enthielt sich ebenso wie die Atommächte Indien und Pakistan. Die Kritiker argumentieren, Verhandlungen über die atomare Abrüstung sollten in dem bereits bestehenden Rahmen der Gespräche über den Atomwaffensperrvertrag stattfinden.

(jj/AFP)
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