kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Vollstreckung des Urteils noch 2006?: UN warnen vor schneller Hinrichtung Saddams

zuletzt aktualisiert: 29.12.2006 - 08:38

Bagdad (RPO). Die Vereinten Nationen haben davor gewarnt, Saddam Hussein übereilt hinzurichten. Bevor der irakische Ex-Diktator exekutiert werde, müsse jeder Zweifel daran ausgeräumt werden, dass der Prozess gegen ihn fair gewesen sei, sagte UNO-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour. Zudem habe Saddam ein Recht darauf, ein Gnadengesuch zu stellen. Dies entspreche den internationalen Vereinbarungen, die auch der Irak anerkannt habe.

Der Irak und die internationale Gemeinschaft müssten sicherstellen, dass die Todesstrafe nach einem glaubwürdigen und unparteiischen Verfahren verhängt worden sei, sagte Arbour Medienberichten zufolge.

Die US-Regierung rechnet damit, dass Saddam Hussein "vielleicht" noch in diesem Jahr hingerichtet wird. Die Vollstreckung des Todesurteils werde möglicherweise bis zum Samstag erfolgen, sagte ein hochrangiger Vertreter der US-Regierung am Donnerstag auf der Ranch von US-Präsident George W. Bush im texanischen Crawford.

Unter Berufung auf Informationen von US-Vertretern in Bagdad fügte der Regierungsmitarbeiter hinzu, Saddam Hussein werde nicht an diesem Freitag hingerichtet, sondern "vielleicht einen Tag darauf". Die Entscheidung liege bei der irakischen Regierung. Auf die Frage, ob nach der Hinrichtung Saddam Husseins zusätzliche Gewalt unter den Irakern zu erwarten sei, antwortete der US-Vertreter: "Sie werden aus jedem Grund gewalttätig, der ihnen einfällt."

Mit der Veröffentlichung des Todesurteils gegen den früheren Machthaber hatte die irakische Justiz am Donnerstag das Verfahren zur Vollstreckung der Strafe eingeleitet. Laut Urteilsbegründung, die das Hohe Gericht auch auf seine Internet-Seite stellte, sollen Saddam Hussein, sein Halbbruder Barsan el Tikriti und der ehemalige Präsident des Revolutionstribunals, Awad el Bandar, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hingerichtet werden. Der Text gab keinen Hinweis darauf, wann und wo die Strafen vollstreckt werden sollen.


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Aktuell bei RP Online
Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der ... mehr 

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Das ägyptische Volk geht wieder auf die Straße. Viele von ihnen sind unzufrieden mit der ersten Runde der Präsidentschaftswahl. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Jugendliche verprügeln Frauen in Mönchengladbach

Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Trailer "James Bond Skyfall"

In dem neustens Fall wird Bonds Loyalität seiner Chefin M gegenüber auf eine harte Probe gestellt, als seine Vorgesetzte von ihrer ... mehr 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Qaida und anderer Terrorgruppen. mehr

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
 

Strafmaßnahme wegen Massaker von Hula

Deutschland weist syrischen Botschafter aus

 

Israel-Reise des Bundespräsidenten

Gauck: "Israel ist ein blühendes Land"

Top-Services