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Rüstungshilfe
Deutsche Panzerhaubitzen und Transportpanzer für Litauen

Ursula von der Leyen sagt Litauen deutsche Rüstungshilfe zu
Ursula von der Leyen (CDU) und der litauische Verteidigungsminister Juozas Olekas. FOTO: dpa, gam wst
Vilnius . Aus Angst vor einer russischen Aggression will Litauen die Ausrüstung seiner Landstreitkräfte mit deutscher Hilfe verbessern. Ursula von der Leyen (CDU) sagte in Vilnius dem litauischen Verteidigungsminister Juozas Olekas Rüstungshilfe zu.

Der litauische Verteidigungsminister Juozas Olekas sagte nach einem Treffen mit seiner Kollegin Ursula von der Leyen (CDU) am Mittwoch in Vilnius, es gehe um den Kauf von Panzerhaubitzen 2000 sowie um Transportpanzer.

Von der Leyen sagte: "Ja, es ist möglich, diese zwölf Panzerhaubitzen an Litauen zu geben." Hinzu kommen soll zudem ein passendes Führungs- und Waffeneinsatzsystem, das Steuerung und Beobachtung ermöglicht. "Das ist ein größeres Paket, das wir schnüren werden", sagte die CDU-Politikerin.

Die Details sollen nach Angaben beider Minister im Mai von Experten ausgehandelt werden. Von der Leyen betonte, dass Litauen die Artillerie-Waffen aus den Beständen der Bundeswehr kaufen werde. Dies sei der Wunsch Litauens gewesen. Sie fügte hinzu: "Es werden solidarische Konditionen sein."

Die Transportpanzer vom Typ Boxer soll Litauen dagegen direkt vom Hersteller kaufen. Deutschland werde sich im Rahmen des europäischen Rüstungsagentur Occar aber dafür einsetzen, dass Litauen dort Zugriffsmöglichkeiten bekomme.

(AFP)
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