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Klage gegen US-Präsident
Weißes Haus dementiert Affäre Trumps mit Pornostar

Pornodarstellerin Daniels spricht über angebliche Affäre mit Präsident Trump
Washington . Das Weiße Haus hat bestritten, dass Präsident Donald Trump in früheren Jahren eine Affäre mit der Pornodarstellerin "Stormy Daniels" hatte.

Die Berichte über diese Affäre sowie über ein Schweigegeld, das im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2016 an die Frau gezahlt worden sein soll, träfen nicht zu, sagte am Dienstag die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders.

Der Anwalt von "Stormy Daniels" hatte zuvor gesagt, dass seine Mandantin in den Jahren 2006 bis 2007 eine sexuelle Beziehung zu Trump gehabt habe. Auch reichte der Anwalt Klage bei einem Gericht in Kalifornien gegen den Präsidenten ein.

Die Klage bezieht sich auf eine Stillschweigevereinbarung, die die Schauspielerin mit dem bürgerlichen Namen Stephanie Clifford kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 zusammen mit Trumps Anwalt Michael Cohen unterzeichnet haben soll.

"Der Präsident hat die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen", sagte Sanders zu der angeblichen außerehelichen Affäre mit "Stormy Daniels". Er habe sehr klar gemacht, "dass keine dieser Anschuldigungen wahr ist".

130.000 Dollar Schweigegeld bezahlt

In der Klage gegen Trump argumentiert Clifford, die Vertraulichkeitsvereinbarung vom Oktober 2016 sei hinfällig, da sie nur von Trumps Anwalt, nicht aber von Trump selbst unterzeichnet worden sei. Die Klageschrift wirft dem Trump-Lager vor, es habe Enthüllungen über das Verhältnis mit "aggressiven" Methoden und "Einschüchterungstaktik" verhindern wollen.

Nach Worten ihres Anwalts Michael Avenatti will Clifford ihr Schweigen über die angebliche Affäre brechen und "ihre Geschichte" erzählen. Sie halte es für wichtig, dass die Öffentlichkeit "die Wahrheit erfährt".

Cohen hatte im Februar eingeräumt, 130.000 Dollar an die Pornoschauspielerin gezahlt zu haben. Er sagte aber nicht, warum er das Geld zahlte und ob Trump von der Zahlung wusste.

(se/AFP)
 
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