Technisches Highlight bei CNN: Außenreporterin als Hologramm im Studio
zuletzt aktualisiert: 05.11.2008 - 13:32New York (RPO). Die Zuschauer des US-Senders CNN haben ihren Augen nicht getraut: Wie in einem Science-Fiction-Film beamte der Moderator seine Kollegin Jessica Yellin ins Studio. Es war der Höhepunkt einer herausragenden Berichterstattung rund um die US-Wahlen.
Sie waren hunderte Kilometer entfernt und es sah trotzdem so aus, als stünden sie nebeneinander. Ähnlich wie in den "Star Wars"-Filmen holte Moderator Wolf Blitzer die Chicago-Korrespondentin kurzerhand als Hologramm zu sich ins Studio nach New York.
Dort diskutierte er mit ihr die Ereignisse des Wahltags, ganz so als säße sie ihm wirklich gegenüber. Yellin verriet das technische Geheimnis hinter ihrer virtuellen Stippvisite: Insgesamt 35 Kameras seien dabei, sie in einem Spezialzelt aus allen Blickwinkeln zu filmen, um ihr 3D-Hologramm an die Seite von Blitzer zu zaubern.
"Du bist ein tolles Hologramm", lobte der Anchorman. Yellin selbst fühlte sich nach eigenen Angaben wie in einer anderen Galaxie: "Es ist als würde ich in die Fußstapfen von Prinzessin Leia treten", sagte sie in Anspielung auf die Star-Wars-Heldin, die in "Krieg der Sterne" eine Hilfsbotschaft als Hologramm sendet. Unter Yellins Bild blendete CNN den Schriftzug ein: "Jessica Yellin via Hologramm aus Chicago. Hier sehen Sie das Video:
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