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US-Präsident über Republikaner
Obama zweifelt an Trumps Regierungsfähigkeit

Donald Trump: Tycoon, Unternehmer, Präsident
Donald Trump: Tycoon, Unternehmer, Präsident FOTO: afp, so
Washington. US-Präsident Barack Obama hat die Führungskapazitäten des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump in Zweifel gezogen und dem Milliardär Unkenntnis auf der außenpolitischen Bühne vorgeworfen.

Obama äußerte sich am Freitag (Ortszeit) nach dem Nukleargipfel in Washington zu Äußerungen von Trump, Japan und Südkorea sollten sich selbst mehr um ihre Verteidigung kümmern und sich atomar bewaffnen.

"Was sagen uns diese Äußerungen?", sagte Obama bei der Pressekonferenz. "Sie sagen uns, dass derjenige, der sie getätigt hat, nicht viel Ahnung von Außenpolitik, Nuklearpolitik, der Koreanischen Halbinsel oder der Welt im Allgemeinen hat." Trump hatte in einem am vergangenen Wochenende veröffentlichten Interview mit der "New York Times" angeregt, dass sich Südkorea und Japan selbst gegen Nordkorea verteidigen und die USA ihre Hilfe in der Region zurückfahren.

"Grundpfeiler unserer Präsenz in der Region"

"Unser Bündnis mit Japan und Südkorea ist einer der Grundpfeiler unserer Präsenz in der Region", sagte Obama über die Strategie der USA nach dem Zweiten Weltkrieg. "Wir möchten niemanden im Oval Office, der nicht anerkennt, wie wichtig das ist." Die Welt schaue aufmerksam auf die US-Präsidentschaftswahl, warnte Obama.

Im Rennen um die Kandidatur bei den Wahlen ist Trump derzeit der Favorit bei den Republikanern. Bei den Demokraten hat die frühere Außenministerin Hillary Clinton gute Chancen, Präsidentschaftskandidatin zu werden.

(spol/AFP)
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