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US-Präsidentschaftswahl
Obamas Halbbruder will Trump wählen

Nairobi . Während Michelle Obama auf dem Parteitag der Demokraten für Hillary Clinton wirbt, macht der Bruder des noch amtierenden US-Präsidenten für jemanden ganz anderen Werbung.

Obama will Trump wählen - allerdings nicht US-Präsident Barack Obama, sondern sein kenianischer Halbbruder Malik. "Dieser Trump ist ein echt cooler Typ, und ich mag ihn, weil er aus dem Herzen spricht und so bodenständig ist", sagte Malik Obama mit Blick auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten. "Trump sorgt sich so um die Sicherheit und er will Amerika wieder groß machen."

"Der Kerl spricht aus dem Herzen und du kannst sehen, dass er sehr ehrlich ist, bei dem was er sagt. Er sagt, was er denkt", sagte Malik Obama der Nachrichtenagentur AFP per Telefon aus seinem Heimatdorf Kogelo im Westen Kenias. Malik Obama, der die kenianische und die US-Staatsbürgerschaft hat, sagte, bei der Wahl im November werde er für den republikanischen Kandidaten stimmen.

Malik Obama zeigte sich enttäuscht über seinen Halbbruder. Er könne immer noch nicht verstehen, dass der Präsident gesagt habe, erst nach dem Ende seiner Amtszeit könne er sich mehr um seine Familie kümmern. Barack Obama wurde in Hawaii als Sohn einer Amerikanerin und eines Kenianers geboren, der aber die Familie und das Land verließ, als sein Sohn gerade einmal zwei Jahre alt war.

 

(crwo/afp)
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