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Regierungsbildung: Berufung Clintons immer wahrscheinlicher

zuletzt aktualisiert: 21.11.2008 - 11:55

Washington (AP). Bei der Regierungsbildung in den USA läuft alles auf Hillary Clinton als neue Außenministerin hinaus. Der künftige Präsident Barack Obama sei auf dem besten Weg, Clinton voraussichtlich schon in der kommenden Woche zu berufen, sagte ein Mitarbeiter des Demokraten am Donnerstag. Beide Seiten hätten sich schnell aufeinander zu bewegt. Dabei seien auch Themen rund um die finanzielle Situation von Hillary Clinton und ihrem Mann, Expräsident Bill Clinton, erörtert worden.

Barack Obama und Hillary Clinton: Aus den ehemaligen Kontrahenten sollen jetzt Partner werden.  Foto: AP, AP
Barack Obama und Hillary Clinton: Aus den ehemaligen Kontrahenten sollen jetzt Partner werden. Foto: AP, AP

Obama wolle Clinton nach dem Thanksgiving-Feiertag am Donnerstag kommender Woche berufen, sagte der Mitarbeiter. Die Ernennung wäre ein weiterer Meilenstein in der politischen Laufbahn der früheren First Lady, die nach einem erbittert geführten Vorwahlkampf der Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur Obama unterlegen war. Clinton müsste vor Antritt des Ministeramts ihren New Yorker Senatssitz aufgeben, den sie seit acht Jahren innehat.

Bei einigen Demokraten stieß die Nachricht über Clintons bevorstehende Berufung auf Skepsis. Sie erklärten, möglicherweise sei Clinton zu eigenständig und ehrgeizig für diesen wichtigen Posten. Ein ranghoher Berater Obamas erklärte jedoch, der designierte Präsident sei von Anfang an von Clinton als Kandidatin für das Amt begeistert gewesen. Er sei überzeugt, dass eine Außenministerin Clinton den USA international Glaubwürdigkeit verschaffen werde.

Quelle: ap

 
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