Tadel vom Präsidenten: Bush kritisiert Obama-Pläne
zuletzt aktualisiert: 29.02.2008 - 06:34Washington (RPO). Nun hat sich auch der amtierende US-Präsident George W. Bush in den US-Wahlkampf eingeschaltet. Er spart nicht mit scharfer Kritik an demokratischen Shootingstar Barack Obama. Anlass bot Bush die Aussage Obamas, er wäre nach einem Wahlsieg möglicherweise bereit, mit dem Iran, Syrien, Kuba, Venezuela und Nordkorea Gespräche aufzunehmen.
Bush sagte, ein solches Verhalten sende das falsche Signal. "Jetzt ist nicht die Zeit, mit (dem neuen kubanischen Staatschef) Raúl Castro zu sprechen", erklärte der Präsident. Er führe nur die Arbeit seines Bruders fort, der das Land in den Ruin geführt und Menschen aufgrund ihrer politischen Einstellung inhaftiert habe.
Mit solchen Staatschefs zu sprechen verwirre die US-Verbündeten und stärke das Ansehen von Regimen, die Menschenrechte unterdrückten. Bush kritisierte außerdem Obama und seine innerparteiliche Rivalin Hillary Clinton für ihre Vorbehalte gegenüber dem Freihandelsabkommen NAFTA. Das Abkommen trage dazu bei, besser bezahlte Arbeitsplätze für Amerikaner zu schaffen, sagte er. Clinton und Obama haben erklärt, sie wollten das Abkommen mit Kanada und Mexiko neu verhandeln.
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