kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Sicherheitspolitik im Wahlendspurt: Clinton droht Iran mit "Auslöschung"

zuletzt aktualisiert: 22.04.2008 - 19:09

Washington (RPO). Ungewöhnlich scharfe Worte hat Hillary Clinton gegen den Iran gerichtet: Die US-Präsidentschaftskandidatin drohte mit militärischer "Auslöschung", sollte der westasiatische Staat während ihrer Präsidentschaft einen Atomangriff auf Israel starten.

Auf eine Frage nach ihrer Reaktion in diesem Fall sagte Clinton am Dienstag im TV-Sender ABC: "Wenn ich dann Präsidentin bin, werden wir den Iran angreifen, das müssen die Iraner wissen." Sie fügte hinzu: "Wir wären in der Lage, sie (die Iraner) komplett auszulöschen."

Sowohl Clinton als auch ihr demokratischer Konkurrent Barack Obama haben betont, Israel gegen einen möglichen iranischen Angriff verteidigen zu wollen. Unterschiedlicher Auffassung sind sie dagegen bei den Mitteln, um Teheran zum Abbruch seines Atomprogramms zu bewegen. Im Gegensatz zu Clinton will Obama auch direkte Gespräche mit der iranischen Regierung suchen. Der Westen beschuldigt den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Teheran bestreitet dies.

Im Endspurt des Vorwahlkampfs im Bundesstaat Pennsylvania, wo die Parteianhänger der Demokraten am Dienstag über die Präsidentschaftskandidaten abstimmen, hatte Clinton zuletzt Themen der nationalen Sicherheit betont. Am Montag ließ sie einen Fernsehwerbespot ausstrahlen, in dem unter anderem Bilder von Terroristenführer Osama bin Laden und vom Angriff der japanischen Luftwaffe auf Pearl Harbor zu sehen waren.

Das Team ihres innerparteilichen Rivalen Barack Obama warf der Senatorin daraufhin "Angstmache" vor. Obama hatte angekündigt, im Falle seiner Wahl zu direkten Verhandlungen mit dem Iran bereit zu sein. Auch ein Treffen mit Irans umstrittenem Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad wollte er nicht auschließen. Clinton hatte diese Haltung wiederholt als naiv gewertet.

Quelle: afp

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Nach dem jüngsten Massaker in Syrien ist in der internationalen Gemeinschaft eine Debatte über einen möglichen Militäreinsatz entbrannt. mehr 

Wie die Politik den Fußball verändern will

Innenminister tagen

Wie die Politik den Fußball verändern will

Die Gewalt in und um Fußballstadien beschäftigt die Innenminister. Auf ihrer Tagung in Mecklenburg-Vorpommern wollen sie beraten, wie sich R ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Nach dem jüngsten Massaker mit 108 Toten in Syrien ist in der internationalen Gemeinschaft eine Debatte über einen möglichen Militäreinsatz zur Beendigung der Gewalt entbrannt. mehr

 
 
 
 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

Top-Services