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Wir haben das ABC des spannenden US-Wahlkampfs 2008 für Sie zusammengestellt.
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A wie Aufbruch
Aufbruch und Wandel nach acht Jahren George W. Bush sind die zentralen Themen des Wahlkampfs. Obama konnte mit dem Versprechen eines politischen Neubeginns punkten.
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B wie Berlin
In der deutschen Hauptstadt kamen im Juli 200.000 Menschen, um eine Rede Obamas zu verfolgen. Das waren mehr Besucher, als Obama jemals in den USA anlocken konnte.
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C wie Clinton
Hillary Clinton und Obama hielten die Nation durch ihren harten Kampf um die Spitzenkandidatur der Demokraten monatelang in Atem. Im Juni gab Clinton auf.
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D wie Dollar
Die USA erleben den teuersten Wahlkampf aller Zeiten. Obamas 780 Millionen Dollar Spendeneinnahmen stellten McCains 340 Millionen in den Schatten.
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E wie Erfahrung
Der Mangel an politischer Erfahrung ist die Schwachstelle von Obama, der erst seit 2005 im Washingtoner Senat sitzt. McCain hält seine 26-jährige Erfahrung in Washington dagegen.
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F wie Tina Fey
Die Schauspielerin Tina Fey sorgte mit ihrer täuschend echten Imitation von Sarah Palin in einer TV-Show für den Lacherfolg des Wahlendspurts. Sie persifliert Palin als naives Landei.
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G wie George W. Bush
Der unpopuläre Präsident ist im Wahlkampf eine große Last für den Republikaner McCain. Der Kandidat ging im Wahlklampf auf Distanz zu seinem Parteifreund.
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H wie Hussein
Hussein ist der Zweitname von Barack Hussein Obama, den er von seinem kenianischen Vater bekommen hat. Gegner streuten das Gerücht, Obama sei ein heimlicher Moslem.
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I wie Irak
Die Zukunft des Militäreinsatzes im Irak wird zu den ersten Entscheidungen des Wahlsiegers zählen. Obama will ihn beenden, McCain will ihn fortführen.
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J wie Joe der Klempner
Der Handwerker aus Ohio wurde zum Liebling der Republikaner, als er Obama bei einer Kundgebung für dessen Steuerpläne kritisierte. Der Kandidat McCain und der Klempner machen inzwischen gemeinsam Wahlkampf.
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K wie Kenia
Das afrikanische Land ist die Heimat von Obamas Vater, der als Student in die USA gekommen war. Obamas Großmutter lebt noch in Kenia. Seine Herkunft brachte dem Kandidaten den Vorwurf ein, er sei kein "richtiger" Amerikaner.
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L wie Lehman Brothers
Die Pleite der New Yorker Investmentbank im September verschärfte die internationale Finanzkrise. Für McCain ging es danach in Umfragen bergab, viele Wähler zweifelten seine Wirtschaftskompetenz an.
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M wie Maverick
Dies ist der Ehrentitel, den sich McCain selbst im Wahlkampf gegeben hat. Ein "Maverick" ist ein Querdenker. McCain will damit seine Unabhängigkeit von seinen unpopulären Republikanern demonstrieren.
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N wie Negativ
Im Endspurt des Wahlkampfs setzen McCain wie Obama auf Negativ-Botschaften, die den Gegner in besonders schlechtem Licht erscheinen lassen. Ihre TV-Spots lassen kein gutes Haar am jeweiligen Rivalen.
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O wie Öl
Die Preisexplosion für Benzin hat McCain kurzzeitig Auftrieb gegeben: Er fordert, das Verbot von Ölbohrungen in Naturschutzgebieten in den USA aufzuheben. Mit dem Benzinpreis sank aber auch das Interesse an dem Thema.
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P wie Sarah Palin
Die Nominierung von Alaskas Gouverneurin als McCains Vizekandidatin verblüffte die Nation. Durch ihr frisches Auftreten eroberte Palin zunächst die Herzen, inzwischen wachsen die Zweifel an ihrer Kompetenz.
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Q wie Quatsch
Gelegentlich driftete der Wahlkampf ins Alberne ab - etwa, als McCain seinen Gegner Obama in einem TV-Spot als unseriösen "Prominenten" darstellte und ihn in eine Reihe mit Paris Hilton und Britney Spears stellte.
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R wie Russland
Russlands Invasion in Georgien wirbelte den Wahlkampf durcheinander und dürfte dazu beigetragen haben, dass Obama kurz darauf den Außenexperten Joe Biden als Vizekandidaten auswählte.
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S wie Superdelegierte
Diese Gruppe von demokratischen Würdenträgern wurde im langen Vorwahlkampf besonders von Clinton und Obama umworben, weil sie bei der Nominierung Zünglein an der Waage waren. Ihr Votum sicherte Obama die Kandidatur.
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T wie Troopergate
Dies ist der Name des Skandals, der Sarah Palin in ihrer Heimat Alaska zu schaffen machte: Die Gouverneurin soll den Rauswurf ihres unliebsamen Ex-Schwagers aus einer Polizeitruppe veranlasst haben.
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U wie USA
Dies ist der Schlachtruf, den Anhänger der Republikaner gerne auf Wahlkundgebungen anstimmen: "U-S-A, U-S-A". Und es ist der Name des Landes, dessen Image im Ausland McCain und Obama gleichermaßen verbessern wollen.
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V wie Vietnam
Als Kriegsgefangener hat John McCain mehr als fünf Jahre in dem asiatischen Land zugebracht. Auf dieser Zeit beruht sein Ruf als Kriegsheld.
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W wie Wright
Jeremiah Wright war Obamas langjähriger Pastor in Chicago. Mit USA-kritischen Äußerungen belastete er Obamas Wahlkampf im Frühjahr schwer.
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X wie Faktor X
Die unbekannte Größe in der Wahl ist die Frage, die rassistische Vorurteile dem schwarzen Kandidaten Obama schaden könnten. Manche Demoskopen vermuten, dass es mehr Wähler mit solchen Vorurteilen gibt als vermutet.
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Y wie "Yes we can"
Die drei Worte wurden zum Schlachtruf der Obama-Anhänger. Mit ihnen machten sie sich Mut und feuern die Hoffnung auf den Sieg an.
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Z wie Ground Zero
Am Ort der Anschläge vom 11. September 2001 kamen McCain und Obama am Jahrestag zu einer seltenen Begegnung abseits der Wahlkampfpfade zusammen, um gemeinsam die Opfer zu würdigen.