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+++ 5. November 2008 +++: Der Ticker zum Wahltag

zuletzt aktualisiert: 05.11.2008 - 20:45

Düsseldorf (RPO). Die USA blicken zurück auf eine bewegende Wahlnacht. Die Wahlbeteiligung war hoch wie nie. Die Demokraten übernehmen die Macht im Kongress. Obama spricht vor 100.000 Anhängern in Chicago. Die Wahlbeteiligung ist überwältigend. Die Welt stellt sich auf eine neue Ära ein.

+++20.15 Uhr: Barack Obama ist wieder auf den Beinen. Nach einer kurzen Nacht ist der künftige US-Präsident in Chicago unterwegs.

+++18.56 Uhr: Nach der US-Wahl sind noch immer nicht alle Entscheidungen gefallen. So ist in zwei Staaten noch unklar, ob sie an den designierten Präsidenten Barack Obama oder seinen unterlegenen Rivalen John McCain gehen: Die Stimmauszählung läuft noch in North Carolina und Missouri.

+++18.37 Uhr: US-Außenministerin Condoleezza Rice hat den künftigen US-Präsidenten Barack Obama als "inspirierend" bezeichnet. Als Afroamerikanerin sei sie stolz, dass die US-Bürger erstmals einen schwarzen Präsidenten gewählt hätten, sagte Rice. Die Vereinigten Staaten hätten eine "lange Reise" durchgemacht, um Unrecht zu überwinden und die Rasse nicht mehr zum ausschlaggebenden Faktor im Leben der Menschen zu machen. Dies sei noch nicht ganz erledigt, sagte Rice. Der Wahltag sei aber ein "außerordentlicher Schritt nach vorne" gewesen.

+++18.00 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt hat seine Verluste am Mittwoch bis zum Handelsschluss ausgeweitet. Schwache Vorgaben aus den USA drückten den DAX um 2,1 Prozent auf 5167 Punkte. Händler sprachen mit Blick auf den Sieg von Barack Obama bei den US-Präsidentschaftswahlen nach den Aufschlägen vom Vortag von Gewinnmitnahmen.

+++17.59 Uhr: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sieht im Wahlsieg von Barack Obama eine einzigartige Chance für den Beginn einer neuen Ära in den Beziehungen der USA zum Rest der Welt. Ban und andere ranghohe Vertreter der Vereinten Nationen zeigten sich am Mittwoch zuversichtlich, dass mit Obamas Präsidentschaft das Verhältnis die Geringschätzung der UN, wie sie die Republikaner von Präsident George W. Bush gezeigt hätten, der Vergangenheit angehöre.

+++17.41 Uhr: Die US-Katholiken haben bei den Präsidentschaftswahlen laut Medienberichten mehrheitlich für Barack Obama gestimmt. Wie der TV-Sender CNN berichtete, gaben 53 Prozent der Katholiken ihre Stimme für den demokratischen Kandidaten ab. 45 Prozent votierten für John McCain. Bei den Protestanten verhielt es sich laut Bericht genau anders herum.

+++16.54 Uhr: US-Präsident George W. Bush hat den Wahlsieg von Barack Obama als historischen Durchbruch in einem Land bezeichnet, das auf eine lange Geschichte von Bürgerrechtskonflikten zurückblickt. In einer Rede im Rosengarten des Weißen Hauses sicherte Bush am Mittwoch zu, er werde mit seinem neu gewählten demokratischen Nachfolger zusammenarbeiten, um eine reibungslose Amtsübergabe zu ermöglichen. "Wie auch immer sie abgestimmt haben, alle Amerikaner können stolz auf die Geschichte sein, die gestern geschrieben wurde", sagte Bush.

+++16.07 Uhr: Christen im Irak habe eine hohe Erwartung an den neu gewählten US-Präsidenten Barack Obama. Der Weihbischof von Bagdad, Schlemon Warduni, rief Obama laut Bericht des römischen Pressedienstes asianews auf, im Irak nicht nur einen Krieg gewinnen zu wollen, sondern einen stabilen und dauerhaften Frieden zu schaffen. Das wäre "eine echte Eroberung", nicht nur für den Irak sondern für alle Konfliktregionen. "Wir wünschen Präsident Barack Obama, dass er und seine Regierung das Wohl der Völker in aller Welt beachten", so Warduni weiter.

+++16.01 Uhr: Am Tag eins nach US-Wahl hat die Wall Street mit deutlichen Verlusten geöffnet. In den ersten Handelsminuten rutschte der Dow Jones Index der wichtigsten Industriewerte 152 Punkte oder 1,6 Prozent ins Minus. Breiter gefächerte Indizes verloren ebenfalls rund 1,5 Prozent. Den Verlusten war am Dienstag die beste Wahltags-Rallye seit 1984 vorausgegangen: Der Dow Jones hatte 3,3 Prozent zugelegt. Analysten zufolge hatten die Händler den Wahlsieg Barack Obamas bei den Präsidentschaftswahlen erwartet und nutzten den Mittwoch, um einen Teil der Gewinne zu Geld zu machen.

+++15.28 Uhr: Papst Benedikt XVI. hat Barack Obama zu seinem Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl gratuliert. In einem Telegramm vom Mittwoch habe der Papst Obama und dessen Familie seines Gebets versichert, damit er zum Aufbau einer Welt in "Frieden, Solidarität und Gerechtigkeit" beitrage, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi vor Journalisten. Das Kirchenoberhaupt habe die Wahl als "historisch" bezeichnet. Das Schreiben sei Obama direkt zugeleitet worden. Der Wortlaut solle zunächst nicht veröffentlicht werden, so Lombardi.

+++15.22 Uhr: Der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel hat die Wahl Barack Obamas zum neuen US-Präsidenten als "historischen Vorgang" gewürdigt. "Ich möchte dem amerikanischen Volk meinen großen Respekt bekunden. Es hat gezeigt, welche Kraft einer Demokratie innewohnen kann und wie man Fehlentwicklungen korrigiert. Dass erstmals ein Farbiger Präsident
wurde, ist ein historischer Vorgang", sagte Vogel unserer Redaktion. Der
SPD-Politiker erwartet, dass Obama zu den "Grundwerten der
amerikanischen Verfassung zurückkehrt".

+++15.19 Uhr: Die erhoffte Obama-Euphorie ist an den europäischen Aktienmärkten ausgeblieben. Auf den klaren Wahlsieg der Demokraten folgten zum Teil kräftige Kursverluste. Der Deutsche Aktienindex DAX verlor zwischenzeitlich mehr als 2 Prozent, gegen 15.00 Uhr war es noch 1 Prozent. "Für eine schnelle Trendumkehr wird Obama ganz gewiss nicht sorgen", sagte Börsen-Beobachter Klaus Schrüfer von der SEB Bank.

+++15.02 Uhr: Die deutsche Wirtschaft hofft nach der Wahl von Barack Obama auf neue Chancen in den Vereinigten Staaten. "Die Pläne von Barack Obama für die Energie- und Klimapolitik sind aus Sicht der deutschen Wirtschaft positiv", sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Axel Nitschke. Auch eine neue Gesundheitspolitik in den USA könne deutschen Firmen auf dem Sektor neue Märkte bieten. Zugleich forderten Wirtschaftsvertreter vom neuen US-Präsidenten, auch künftig auf Freihandel zu setzen und den US-Markt nicht abzuschotten. Die Börsen weltweit reagierten auf den Machtwechsel uneinheitlich.

+++13.55 Uhr: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International gibt Barack Obama hundert Tage Zeit, um von seinem Vorgänger "angerichtete Schäden zu reparieren". In einer Erklärung des Leiters der US-Sektion, Larry Cox, hieß es, Obama müsse die durch "die illegalen Aktionen" der Regierung des scheidenden Präsidenten George W. Bush hervorgerufenen "Schäden in den USA und im Ausland" beheben. Vor allem müsse das US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba geschlossen werden.

+++12.50 Uhr: Nach Angaben der Website "RealClearPolitic.com" war die Wahlbeteiligung so hoch wie seit hundert Jahren nicht mehr. Eine Rekordzahl von 66 Prozent der US-Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, so viele wie seit 1908 nicht mehr, teilte die unabhängige Wahl-Website mit. Bei der Wahl des Demokraten John F. Kennedy zum US-Präsidenten im Jahr 1960 hatte die Wahlbeteiligung "nur" bei 63,1 Prozent gelegen. 2004 gingen 55,3 Prozent an die Urne.

+++12.04 Uhr: Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) sprach Barack Obama zu dessen Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl seine Glückwünsche aus. Rüttgers bezeichnete das Ergebnis als "großen Sieg für Obama". Der neu gewählte US-Präsident stehe nun vor großen Aufgaben vor allem in der Außenpolitik sowie bei der Lösung der Finanzkrise.

+++11.55 Uhr: Der britische Premierminister Gordon Brown hat Barack Obama zum Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen gratuliert. "Das ist ein Moment, der in unserer Geschichte lebendig sein wird, solange Geschichtsbücher geschrieben werden", sagte Brown in London. Obama sei ein "wahrer Freund Großbritanniens" und habe die Politik mit "seinen fortschrittlichen Werten und seiner Zukunftsvision" in neue Spannung versetzt. "Ich kenne Barack Obama und wir teilen viele Werte", sagte Brown.

+++11.36 Uhr: Afghanistans Staatschef Hamid Karsai hat vom künftigen US-Präsidenten Barack Obama ein Ende der tödlichen Luftangriffe der ausländischen Truppen auf Zivilisten gefordert. Karsai beglückwünschte Obama am Mittwoch und sagte, mit dem ersten schwarzen Präsidenten der USA beginne eine "neue Ära". Zugleich nahm er Obama allerdings in die Pflicht, den Angriffen auf Zivilisten in Afghanistan ein Ende zu setzen. "Der Krieg gegen den Terrorismus darf nicht in den afghanischen Dörfern ausgetragen werden", sagte Karsai.

+++10.56 Uhr: Die Niederlage der republikanischen Kandidatin für das US-Vizepräsidentenamt, Sarah Palin, hat in ihrem Heimat-Bundesstaat Alaska für gemischte Reaktionen gesorgt. Anhänger erklärten, Alaskas Gouverneurin Palin sei ein guter Grund gewesen, um für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain zu stimmen. Palin sei eine Frau der klaren Worte, sagte beispielsweise der Rentner Dick Sullivan. Und der Student Will Robinson fügte hinzu, er habe für die Republikaner gestimmt, weil mit Palin als Vize-Präsidentin in Washington die Interessen Alaskas vertreten worden wären. Andere dagegen erklärten, Palin, die gerade ihre erste Amtszeit als Gouverneurin absolviert, wäre als Vize-Präsidentin sicher überfordert gewesen.

+++10.48 Uhr: Während Obamas Anhänger bereits seit Stunden den Wahlsieg feiern, läuft in drei US-Staaten noch immer die Auszählung der Stimmen. Die Staaten sind noch "too close to call": In North Carolina führt Obama mit 12.000 Stimmen, in Missouri hat McCain 6000 Stimmen Vorsprung. 13.000 Stimmen beträgt das Polster von Obama in Indiana. Die Staaten haben allerdings keinerlei Einfluss mehr auf den Wahlausgang.

+++10.13 Uhr: Zufriedenheit im Iran. Die amtliche Nachrichtenagentur IRNA zitierte am Mittwoch den prominenten Abgeordneten Gholam Ali Haddad Adel mit den Worten, Obamas Sieg zeige, dass die Amerikaner von Bush und dessen republikanischer Partei genug hätten. Die staatliche Zeitung "Iran" schrieb, der Wahlsieg Obamas stelle Bushs Unilateralismus und die Kriege im Irak und in Afghanistan als Desaster bloß.

+++9.51 Uhr: Sie hat auf ihre Weise Wahlkampf für den Demokraten Barack Obama gemacht: "Obama Girl" Amber Lee Ettinger, die Obama nicht nur ihre Liebe erklärt hat, wünscht sich jetzt ein Dankeschön des Siegers der US-Präsidentenwahl. "Vielleicht lädt er mich zur Amtseinführung ein?", kicherte die 26-Jährige, die mit ihrem Liedchen "Ich bin in Obama verknallt" auf dem Videoportal YouTube mehr als zehn Millionen mal angeklickt wurde, am Mittwoch bei einer Siegesfeier für Obama in New York.

+++9.02 Uhr: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) setzt auf mehr Partnerschaft bei der Lösung internationaler Probleme. Steinmeier sagte in Berlin: "Amerika hat den Wechsel gewählt, innenpolitisch wie außenpolitisch." Der Außenminister erinnerte an Obamas Berliner Rede im Sommer, wo dieser dafür plädiert hatte, die transatlantische Partnerschaft mit neuem Leben zu erfüllen.

+++8.19 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel gratuliert Obama. "Die Welt steht zu Beginn Ihrer Amtszeit vor bedeutenden Herausforderungen", schrieb Merkel in einem Telegramm. "Ich bin überzeugt, dass wir in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Europa den neuartigen Gefahren und Risiken entschlossen begegnen und die vielfältigen Chancen, die sich in unserer globalen Welt eröffnen, gut nutzen werden." Die Bundesregierung sei sich der Bedeutung und des Wertes der transatlantischen Partnerschaft für eine gemeinsame Zukunft bewusst. Merkel lud Obama nach Berlin ein.

+++8.05 Uhr: Deutschlands Bundespräsident gratuliert Obama. Horst Köhler hob in einem Glückwunschtelegramm die gemeinsamen Werte zwischen Deutschland und den USA hervor. Diese würden beide Länder fest miteinander verbinden. Köhler versicherte, Obama könne bei seinen großen Herausforderungen auf Deutschland "als verlässlichen Partner und langjährigen Freund" zählen.

+++7.12 Uhr: EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso gratuliert Barack Obama zum Sieg. Er hoffe, dass sich die USA unter der Führung Obamas mit Europa verbünden würden, "die Welt zu einem 'New Deal'" zu führen, erklärte Barroso kurz nach Bekanntgeben des Wahlausgangs am Mittwoch in Brüssel.

+++6.30 Uhr: Für die Demokratische Partei hagelt es Erfolgsnachrichten: Nach dem Sieg von Barack Obama hat die Partei bei den Kongresswahlen erneut eine absolute Mehrheit im Repräsentantenhaus erreicht. Ihre Kandidaten konnten mindestens 13 Sitze hinzugewinnen. Auch im Senat bahnt sich eine Mehrheit an.

+++6.08 Uhr: Obama hält keine reine Jubelrede, er stimmt auch nachdenkliche Töne an. Man müsse anpacken in den nächsten Jahren angesichts der großen Herausforderungen. "Wir stehen und fallen als eine Nation", sagte er. Aber Obama verspricht: "Ich will immer ehrlich mit euch sein und euch zuhören." Aber: "Ich werde eure Hilfe brauchen." 

+++5.58 Uhr: Obama und seine Familie treten auf der Bühne und werden frenetisch begrüßt. Es ist schwer zu sagen, wie viele Menschen bereits seit Stunden auf die neue First Family warten.

Dann spricht Obama: "Ihr habt gezeigt, dass in diesem Land alles möglich ist. Es ist die Antwort von Jungen und Alten, Schwarzen und Weißen (...). Wir haben der Welt gezeigt, dass wir nicht nur eine Ansammlung von Individuen sind, sondern die Vereinigten Staaten von Amerika. Es hat lange gedauert, aber heute, nach diesem langen weg, ist der Wandel nach Amerika gekommen.

Etwas früher an diesem Abend erhielt ich einen außergewöhnlichen Anruf von Senator McCain. Er hat Opfer für Ameriuka gebracht. Wir sind besser mit ihm dran, mit diesem großen Führer und ich freue mich darauf, mit ihm und Sarah Palin zusammen zu arbeiten, um diesens Land zu erneuern."

+++5.57 Uhr: In dem Grant Park in Chicago wartet die ausgelassen feiernde Menge auf den neuen Präsidenten der USA.

+++5.49 Uhr: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat seinem künftigen US-Kollegen Barack Obama zur Wahl gratuliert. Er beglückwünsche Obama zu seinem "brillanten Sieg", hieß es in einem Glückwunschschreiben Sarkozys, das der Elysée-Palast in Paris am Mittwoch kurz nach Bekanntwerden des Wahlausgangs veröffentlichte. Amerika habe damit "kraftvoll seinen Glauben an den Fortschritt und an die Zukunft ausgedrückt".

+++5.41 Uhr: Der Wahlsieger Barack Obama hat den unterlegenen Präsidentschaftskandidaten John McCain's um Mithilfe bei der Führung der USA gebeten. Obamas Sprecher Robert Gibbs sagte, McCain habe Obama um 23.00 Uhr (5.00 Uhr MEZ) angerufen und seine Niederlage eingeräumt. Obama habe McCain gedankt und ihm gesagt, dass er einen harten Wahlkampf geführt habe. Dabei habe sich der republikanische Politiker stets ehrenhaft verhalten. Obama sagte nach Angaben seines Sprechers zu McCain: "Ich brauche ihre Hilfe, Sie sind ein Führer in so vielen wichtigen Fragen."

+++5.19 Uhr: In der Stunde der Niederlage zeigt John McCain Größe. Er tritt vor seine Anhänger und gratuliert Obama zum Sieg. Man habe Differenzen gehabt, doch er wolle dem Demokraten alle Hilfe anbieten, um das Land aus der Krise zu führen. Er habe in den Menschen Hoffnungen geweckt, nun müsse man die Brücken überwinden und den Wohlstand und Fortschritt wieder herstellen, sagte McCain sichtlich bewegt. Die Enttäuschung sei verständlich, aber morgen müsse man wieder anpacken. "Ich bin so dankbar für eure Unterstützung", fügte der Senator an.

+++5.08 Uhr: Es hatte sich bereits in den letzten Stunden bereits angedeutet: Barack Obama schlägt  John McCain im Rennen um die US-Präsidentschaft deutlich. Nach einer Prognose von CNN entschied der Demokrat die Wahlen in Florida und in Kalifornien ebenfalls für sich. Damit kommt er auf uneinholbare 297 Wahlmännerstimmen.   

+++4.22 Uhr: McCain holt erwartungsgemäß Texas mit seinen 34 Wahlmännern und Mississippi (6). Doch die Republikaner scheinen aufgegeben zu haben. Gegenüber CNN räumten Berater McCains das bereits in E-Mails ein.

+++04.11 Uhr: McCain zuckt noch. Der Republikaner holt Arkansas.

+++4.07 Uhr: McCain gewinnt in Utah (5) und Kansas (6), doch das tut der Feierstimmung der Demokraten keinen Abbruch. Tausende haben sich in Chicago zu einer riesigen Wahlparty versammelt. Barack Obama kommt der benötigten Mehrheit von 270 Wahlmännerstimmen immer näher, gewinnt in Iowa (7). Der Sieg dürfte ihm nicht mehr zu nehmen sein, denn die Stimmen aus Kalifornien (55), Washington (11) und Oregon (7) dürften ihm nicht mehr zu nehmen sein.

+++3.49 Uhr: Obama gewinnt New Mexico (5) und McCain holt Louisiana (9).

+++3.37 Uhr: Obama gewinnt Ohio! Das dürfte der Todesstoß für McCain gewesen sein. Auf der Wahlparty des Republikaners in Phoenix sinkt die Stimmung ins Bodenlose, die Fernseher laufen ohne Ton. Obamas Fans hingegen feiern in Chicago. 

+++3.29 Uhr: In Virginia liefern sich Obama und McCain ein Kopf-an-Kopf-Rennen, liegen nur rund 15.000 Stimmen auseinander. Der wichtige Battleground-State Ohio dürfte Obama nicht mehr zu nehmen sein.

+++3.22 Uhr: Durchschnaufen für McCain. Der Senator siegt auf den klassischen Republikaner-Territorien Georgia (15) und West Virginia (5). Gleichzeitig machen die Demokraten die Mehrheit im Senat klar. 

+++3 Uhr: In 15 weiteren Staaten schließen die Wahllokale. Es sieht immer mehr nach einem Erdrutschsieg für Obama aus. Der Demokrat holt nach einer CNN-Hochrechnung Rhode Island (4), Michigan (17), Wisconsin (10), Minnesota (10) und New York (31). McCain gewinnt in Wyoming (3) und North Dakota (3). Damit führt Obama mit 174 zu 49. Wenn man davon ausgeht, dass Kalifornien mit seinen 55 Stimmen eine demokratische Hochburg ist, ist der Sieg für Obama zum Greifen nah.

+++2.42 Uhr: Die Demokraten können sich offenbar auch eine Mehrheit im Senat sichern. Der Sieg in Pennsylvania wird nun auch in anderen Sendern vermeldet. Hier hatte McCain viel Zeit investiert und Obama das Leben in dem eher demokratisch orientierten Staat schwer gemacht. Genutzt hat es nichts. Überraschungen gab es bis jetzt noch keine, aber Ohio und Florida werden mit Spannung erwartet. Verliert McCain doppelt, dürften die Würfel gefallen sein.

+++2.31 Uhr: Unglaublich! Obama hat einen Lauf, holt jetzt auch noch New Hampshire. Das ist schmerzhaft für McCain, der hier mit großem Einsatz gekämpft hatte, auch wenn es nur um vier Wahlmännerstimmen ging. Die Stimmung in dem Grant Park steigt weiter an, Obama selbst soll die Berichterstattung in seinem Haus in Chicago verfolgen.

+++2.21 Uhr: Barack Obama geht in Führung. Er hat die Präsidentschaftswahl in seinem Heimatstaat Illinois und in sechs weiteren Staaten gewonnen. Diese sind Connecticut, Delaware, Maine, Maryland, Massachusetts und New Jersey. Nach Angaben der US-Sender ABC und NBC soll er auch im umkämpften US-Bundesstaat Pennsylvania gewonnen haben. Außerdem sicherte er sich die Mehrheit im Hauptstadtbezirk Washington D.C. Sein republikanischer Rivale gewann in Oklahoma, Tennessee und in South Carolina.

+++1.56 Uhr: Unterdessen wächst die Spannung bei den Obama-Anhängern. Sie warten bereits im Grant Park in Chicago, wo später die große Wahlparty steigen soll. Unterdessen meldet "CNN", dass McCain South Carolina holt. Gleich schließen die Wahllokale in 15 weiteren Starten - die Entscheidung rückt näher.

+++1.51 Uhr: Eine missglückte Flugzeuglandung hat die Aufregung des Wahltags für den republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten John McCain noch gesteigert: In letzter Minute musste sein Pilot am Dienstag (Ortszeit) die Landung in Albuquerque im Bundesstaat New Mexico abbrechen. McCains Kampagnen-Flugzeug "Straight Air Talk" befand sich schon im Landeanflug, als der Pilot die Boeing 737 etwa 90 Meter über dem Boden plötzlich wieder hochzog. Nach einer weiteren Runde setzte die Maschine schließlich unter dem Applaus von Journalisten und Besatzung sicher auf. Wie der ehemalige Armeepilot McCain den Zwischenfall aufnahm, wurde zunächst nicht bekannt.

+++1.38 Uhr: Ist das schon eine Vorentscheidung? In Florida hat sich das Blatt offenbar gewendet, Obama führt inzwischen mit mehr als 100.000 Stimmen bzw. vereint 57 Prozent der Stimmen auf sich. Allerdings sind erst zwei Prozent der Stimmen ausgezählt. In Indiana bleibt das Rennen weiter offen. 20 Prozent der Stimmen sind bereits erfasst, McCain behauptet eine knappe Führung.  

+++1.37 Uhr:  Der republikanische Gouverneur von Indiana, Mitch Daniels, hat bei der Wahl am Dienstag das Mandat für eine zweite Amtszeit erhalten. Daniels gewann die Wahl gegen seine Herausforderin Jill Long Thompson von der Demokratischen Partei. Daniels war Chefberater von Expräsident Ronald Reagan und diente dem amtierenden Präsidenten George W. Bush als Budget-Direktor. Im Wahlkampf profitierte er davon, dass er mindestens zehn Millionen Dollar mehr an Spenden zur Verfügung hatte als Long Thompson.

+++1.24 Uhr: In wenigen Minuten werden die Wahllokale in West Virginia und dem wichtigen Staat Ohio schließen. In Georgia führt McCain. Dies gilt auch für Indiana, wo Obama in den Umfragen führte. Aber: Die demokratischen Hochburgen, die großen Ballungsräume und Städte sind noch nicht ausgezählt. 

+++1.14 Uhr: McCain startet in Virginia und in Florida mit einem Vorsprung. Die Republikaner verteidigen ihren Senatssitz in South Carolina. 

+++1.03 Uhr: Die ersten offiziellen Hochrechnungen sind gekommen: Obama gewinnt in dem Neuenglandstaat Vermont, was ihm drei Wahlmännerstimmen bringt. McCain holt erwartungsgemäß Kentucky und sichert sich acht Wahlmännerstimmen. Spannend bleibt die Entwicklung in Indiana, wo das Rennen weiter offen ist. Interessante Randnotiz: Der demokratische Kandidat für den Senat gewinnt in Virginia und nimmt den Republikanern einen Sitz ab. 

+++0.54 Uhr: Obama macht Boden in Kentucky gut, die beiden Kontrahenten liegen nah beieinander. Wenn McCain den Südstaat verliert, wäre das ein Menetekel für den weiteren Wahlverlauf. Doch zunächst schließen die Wahllokale in den wichtigen Battleground-States Florida, Virginia und South Carolina.  

+++0.50 Uhr: Obamas Vorsprung in Indiana schmilzt. Die Wähler in dem Staat, der elf Wahlmänner entsendet, haben seit 1964 nicht mehr für einen Demokraten votiert. Inzwischen sind drei Prozent der Stimmen ausgezählt. 

+++0.32 Uhr: Bei diesen geschichtsträchtigen Wahlen bahnt sich eine erste Überraschung an: Barack Obama führt laut "CNN" mit 55 Prozent in dem traditionell republikanischen Indiana. John McCain führt weiterhin in Kentucky. Allerdings sind nicht einmal ein Prozent der Stimmen ausgezählt. Es bleibt spannend.

+++0.21 Uhr: Die ersten Resultate dieser Wahlen kommen aus Kentucky. John McCain liegt deutlich vorne, kommt laut "CNN" auf 61 Prozent der Stimmen. Der Südstaat, der acht Wahlmänner entsendet, wählt jedoch traditionell republikanisch. Allerdings ist nicht einmal ein Prozent der Stimmen in Kentucky ausgezählt. Mit Spannung werden die Zahlen aus Indiana erwartet, wo Obama für eine Überraschung sorgen könnte.

+++0.00 Uhr: Es wird spannende: Die Wahllokale in Teilen von Indiana und Kentucky schließen. Während Kentucky als klassischer Südstaat wohl an McCain gehen dürfte, ist Indiana als frühere Hochburg der Republikaner umkämpft. Kann Obama hier einen Sieg landen, wäre das ein sehr guter Auftakt in die Wahlnacht.

+++23.46 Uhr: Die Finanz- und Wirtschaftskrise war mit großem Abstand das wichtigste Thema für die Wähler in den USA. Sechs von zehn Wählern im ganzen Land nannten die Sorge um die Volkswirtschaft als wichtigsten Faktor ihrer Wahlentscheidung, wie eine Wählernachfrage der Nachrichtenagentur AP ergab. Kein anderes Thema, darunter die Energiepolitik, der Irak-Krieg, der Terrorismus und die Gesundheitsversorgung, hatte einen höheren Anteil als zehn Prozent. Die Wählernachfrage beruht auf einer Stichprobe von nahezu 10.000 Wählern nach ihrer Stimmabgabe.

+++23.02 Uhr: Woher nimmt sie diese Zuversicht? Sarah Palin hofft und betet, morgen als Vizepräsidentin aufzuwachen. Sie sei zuversichtlich, dass John McCain das Rennen machen wird. Sollte ihr Chef scheitern, hätte sie selbst einen gewissen Anteil an der Niederlage. Schließlich sorgte die Gouverneurin von Alaska in den letzten Wochen immer wieder für Skandälchen und Peinlichkeiten.  

+++22.13 Uhr: Robert Gibbs, einer der führenden Berater von Barack Obama, ueigt sich im Interview mit dem Fernsehsender "CNN" zuversichtlich. Die offenkundig große Resonanz auf die Wahl sei gut für die eigene Kampagne und die Demokratie insgesamt. Der Urnengang sei "historisch". Am Sieg seines Schützlings habe er keine Zweifel. Am kommenden Morgen werde man mehr wissen und den versprochenen Wandel ins Land bringen.  

+++21.50 Uhr: Schon vor der Auszählung auch nur einer Stimme war eines klar: Mit der Präsidentschaftswahl in den USA fällten die Wähler ein Urteil über Amtsinhaber George W. Bush. Weil dessen Zustimmungsraten zuletzt auf historische Tiefstände abgerutscht waren, trat er am Dienstag nicht öffentlich auf. Er gab seine Stimme bereits vor einigen Tagen per Briefwahl ab, so dass Videoaufnahmen und Stellungnahmen vor Journalisten ausblieben. Bush wollte den Wahlabend im Weißen Haus verbringen und dort ein kleines Abendessen mit Laura geben.

+++20.43 Uhr: CNN überträgt eine Wahlkampfveranstaltung in Colorado von John McCain live. Der Kandidat der Republikaner sagt wichtige Sätze: "I will never let you down" (Ich werde euch niemals hängenlassen). Die Menge tobt. Später fügt er hinzu: "I'm not afraid for the fight, I'm ready for the fight". Cindy setzt ihr schönstes Lächeln auf und klatscht. Auch Joe Lieberman zeigt sich begeistert. Die Rede klingt so, als ob McCain noch einmal seine größten Floskeln runterrattert.

+++20.25 Uhr: Der nächste US-Präsident wird nach Einschätzung von NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer fest zu dem Verteidigungsbündnis stehen. Scheffer sagte am Dienstag während eines Besuchs im Kosovo, sowohl John McCain als auch Barack Obama engagierten sich für die NATO und ihre Einsätze, wie zum Beispiel in Afghanistan und im Kosovo.

+++20:08: Der ehemalige Wahlstratege und enge Vertraute von US-Präsident George W. Bush, Karl Rove, erwartet einen haushohen Sieg von Barack Obama. Rove rechnete auf seiner eigenen Website anhand von Umfragen damit, dass Obama gegen den Republikaner John McCain mit 338 zu 200 Wahlmänner-Stimmen siegt. Zum Wahlsieg würden ihm aber bereits 270 reichen.

+++19.45 Uhr: Die Börse tut so, als ob gar keine Finanzkrise ist. Am Wahltag liegt der Dow Jones 2,89 Prozent im Plus. Der Technologie-Index  Nasdaq liegt sogar mehr als drei Prozent im Plus.

+++19.01 Uhr: Im Westen Kenias haben Angehörige und Anhänger von Barack Obama einem möglichen Sieg des demokratischen Kandidaten bei der US-Präsidentenwahl entgegengefiebert. Sogar ein Bulle stand bereit, der bei einem Triumph Obamas geschlachtet werden sollte. Techniker verkabelten in dem Dorf Kogelo, aus dem der väterliche Teil von Obamas Familie kommt, einen riesigen Bildschirm, auf dem die Fans die US-Wahlnacht verfolgen konnten. Die Straße zum Obama-Haus war extra für den Wahltag gepflastert worden. "Wir sind hier, weil wir uns auf einen großartigen Tag zum Feiern freuen", sagte Obamas Stiefbruder Malik.

+++18.44 Uhr: Wichtige Meldung: Auch im Weltall wird gewählt. Die US-Astronauten Mike Fincke und Greg Chamitoff haben 354 Kilometer von der Erde entfernt auf der Internationalen Raumstation (ISS) ihre Stimme für die US-Präsidentenwahl abgegeben.

+++18.11 Uhr: Bei der Präsidentenwahl in den USA hat sich eine Rekord-Wahlbeteiligung abgezeichnet. Nach dem längsten und teuersten Wahlkampf aller Zeiten bildeten sich am Dienstag lange Schlangen vor den Wahllokalen. Es wurden mehr als 100 Millionen Wahlberechtigte erwartet. Rund 30 Millionen US-Bürger hatten ihre Stimme bereits vor dem eigentlichen Wahltag abgegeben. 

+++17.35 Uhr: Über den Nachrichtenticker läuft, dass auch deutsche Unternehmen Einfluss auf den US-Wahlkampf genommen haben. Firmen wie Siemens, Bayer, BASF oder die Telekom hätten den Kandidaten insgesamt knapp 1,6 Millionen Dollar (1,3 Millionen Euro) bereitgestellt. Das ergeben Zahlen des Center for Responsive Politics (CRP) in Washington. Nur Unternehmen in Großbritannien (3,7 Millionen Dollar) und in der Schweiz (2,5 Millionen Dollar) spendeten demnach mehr.

+++17.13 Uhr: Bei CNN begleiten die Kameras nun auch Senator John McCain auf den Weg ins Wahllokal in Phoenix in Arizona. Seine Frau Cindy begleitet ihn. Wie auch bei Obama wird er von einem Pulk an Menschen begrüßt, die alle auf die Ankunft des Präsidentschaftskandidaten warten.

+++17.08 Uhr: Bei CNN sieht man, wie Alaskas Gouverneurin Sarah Palin gerade ihre Stimme abgibt. Sie trägt eine braune Jacke und Jeans und verschwindet in einer Wahlkabine. Sie hoffe, dass sie am Mittwoch als Vize-Präsidentin aufwachen werde, sagte sie danach.

+++15.45 Uhr: Die Clintons haben ihre Stimme abgegeben. Gemeinsam sind sie zur Douglas-G.-Grafflin-Elementary-School in Chappaqua, im Bundesstaat New York. Hillary Clinton sieht müde aus, der Wahlkampf steckt ihr in den Knochen.

+++15.32 Uhr: Neuer Rückenwind für Barack Obama: Nach einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Gallup für die Zeitung "USA Today" wollen 53 Prozent der Befragten Obama als neuen Präsidenten, 42 Prozent sprechen sich für den Republikaner John McCain aus. In anderen Umfragen beträgt der Vorsprung für Obama etwa sieben Prozentpunkte.

+++15.25 Uhr: Bereits kurz nach Öffnung der Wahllokale in den Staaten entlang der US-Ostküste haben Wahlhelfer erste Schwierigkeiten gemeldet. So mussten die Wähler in einigen Wahlkreisen in New Jersey auf Wahlzettel aus Papier ausweichen, weil die Wahlmaschinen nicht funktionierten. In New York erklärte eine Sprecherin der Wahlkommission, die Menschen hätten sich in einigen Wahlkreisen schon gegen 4 Uhr am Morgen angestellt, um lange Wartezeiten zu vermeiden.  

+++14.58 Uhr: Der demokratische Kandidat Barack Obama gibt in Chicago seine Stimme ab. Obama erschien in Begleitung seiner Frau Michelle und seiner beiden kleinen Töchter in einem Wahllokal seiner Heimatstadt im US-Bundesstaat Illinois. Seine ältere Tochter Malia durfte ihren Vater in die Wahlkabine in einer Schul-Sporthalle begleiten.

+++14.54 Uhr: Der Tod von Barack Obamas Großmutter wirft einen Schatten über den Wahltag - doch der demokratische US-Präsidentschaftskandidat kann sicher sein, dass die Stimme seiner am Sonntag verstorbenen Oma Madelyn Dunham zählt: Kurz vor ihrem Tod hatte die 86-Jährige auf Hawaii noch per Briefwahl abgestimmt.

+++13:43 Uhr: Schon kurz nach Öffnung der Wahllokale in den Staaten im Osten um 6 Uhr Ortszeit bilden sich vielerorts lange Warteschlangen. Experten rechnen mit einer historischen Wahlbeteiligung.

+++7:49 Uhr: Barack Obama erringt seine ersten beiden Siege. Im Dorf Hart's Location im nordöstlichen US-Bundesstaat New Hampshire, das bei den vergangenen Wahlen republikanisch wählte, stimmten am Dienstag kurz nach Mitternacht Ortszeit 17 Wähler für Obama und zehn für seinen Konkurrenten John McCain von der Republikanischen Partei. Im Dorf Dixville Notch in New Hampshires White Mountains an der Grenze zu Kanada entfielen auf Obama 15, auf McCain sechs Stimmen.

Ein großes Special zur US-Wahl finden Sie hier. 


 
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