Barack Obama hat zum Abschluss des demokratischen Parteitags in Denver seine Präsidentschaftskandidatur angenommen und Amerika zu einem grundlegenden Politikwechsel aufgerufen. In einer vielumjubelten Rede vor 75.000 Menschen kündigte er am Donnerstag ein Ende der "gescheiterten Politik" von Amtsinhaber George W. Bush an.
Obama warf seinem republikanischen Kontrahenten John McCain vor, Bush zu 90 Prozent unterstützt zu haben.
Die verbleibende Chance von zehn Prozent für einen Politikwechsel sei nicht ausreichend, erklärte Obama. Mit Blick auf die achtjährige Regierungszeit Bushs rief er aus: "Am 4. November müssen wir aufstehen und sagen: Acht sind genug." Die Menge wiederholte in Sprechchören: "Eight is enough".
Der 47-jährige Senator versprach einen umfassenden Wechsel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zugunsten von Arbeiterfamilien und der Mittelschicht.
Begeistert sitzt Obamas Familie in der ersten Reihe: Ehefrau Michelle und die Töchter Malia (l.) und Sacha.
Doch was ist das? Hier gucken die drei Damen plötzlich ein wenig skeptisch. Auch Ehepaar Biden srüht nicht gerade vor Begeisterung.
Obamas Jüngste Sacha wird es wohl ein wenig langweilig. Sie legt den Kopf auf Mamas Schoß.
Aber als es dann ernst wird, sind alle wieder frisch, gehen auf die Bühne...
...und fallen Ehemann und Papa in die Arme...
...jubeln mit und lassen sich feiern.
Die Ergriffenheit unter den tausenden Zuhörern...
Obamas Auftritt löst Begeisterungsstürme aus...
...und rührt viele zu Tränen.
Gezeigt wurde die Rede auch auf Großleinwänden im ganzen Land. Hier zum Beispiel am Times Square in New York City.
Das Spektakel erinnert ein wenig...
..an die Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking.