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Kritik von US-Vizepräsident
Biden wirft Trump Ahnungslosigkeit in Außenpolitik vor

Donald Trump: Biden wirft Trump Ahnungslosigkeit in Außenpolitik vor
Joe Biden hat Donald Trump heftig kritisiert. FOTO: afp
Washington. US-Vizepräsident Joe Biden hat dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump vorgeworfen, keine Ahnung von Außenpolitik und dem Leben der Arbeiterklasse zu haben. Dieser hat unterdessen Pläne eröffnet, Terroristen den Zugang zum Internet zu erschweren.

Darüber hinaus habe Trump "unamerikanische" politische Ideen, sagte Biden am Montag. Trump erzähle, dass ihn die Mittelklasse interessiere. "Verschone mich. Das ist solch ein Quatsch", sagte Biden. Der Vizepräsident erklärte, Trump sei nicht für das Präsidentenamt qualifiziert.

Er habe keine außenpolitische Erfahrung oder außenpolitisches Interesse, etwas über internationale Herausforderungen zu lernen. Wenn Trump Präsident gewesen wäre, hätte er seinen kürzlich verstorbenen Sohn Beau gedrängt, nicht im Militär zu dienen, weil Trump kein vertrauenswürdiger Anführer sei.

Er werde diese Woche in den Kosovo reisen, um dort den Nato-Ländern zu versichern, dass die USA zu ihren Bündnispartnern stünden, sagte Biden. Diese Zusage habe Trump abgeschwächt.

Trump will Terroristen Zugang zum Internet erschweren

Der republikanische Präsidentschaftskandidat will islamistischen Terroristen den Zugang zum Internet schwerer machen. Dadurch solle die Ausbreitung des Terrorismus' gestoppt werden, sagte Trump am Montag in seiner Rede zur Außenpolitik in Youngstown im US-Staat Ohio.

Er führte nicht aus, wie er dieses Ziel erreichen wolle. Er sagte nur: "Wir können nicht erlauben, dass das Internet als Rekrutierungs-Werkzeug genutzt wird." Jedes Land, das dieses Ziel teile, werde ein Verbündeter sein.

Vergleich Clintons mit Merkel

Seiner demokratischen Konkurrentin um das Präsidentenamt, Hillary Clinton, warf er vor, ihr fehle die mentale und körperliche Ausdauer, um mit der Terrormiliz Islamischer Staat und den vielen anderen Widersachern, denen sie USA gegenüber stünden, den Kampf aufzunehmen.

Die ehemalige Außenministerin und US-Präsident Barack Obama seien verantwortlich für die Ausbreitung des IS. Zur Flüchtlingspolitik seiner demokratischen Konkurrentin sagte er: "Hillary Clinton will die Angela Merkel Amerikas werden."

(isw/ap/REU)
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