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New Mexico
Gewalttätige Proteste bei Trump-Kundgebung

Gewaltsame Proteste gegen Trump in Albuquerque
Gewaltsame Proteste gegen Trump in Albuquerque FOTO: ap, BL
Albuquerque/Seattle . Donald Trumps Wahlkampfbesuch in New Mexico ist von gewalttätigen Protesten begleitet worden. Im US-Bundesstaat Washington konnte Trump weitere Delgierte gewinnen.

Aus Wut über den voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner warfen Demonstranten am Dienstagabend (Ortszeit) brennende T-Shirts, Plastikflaschen und andere Gegenstände auf Polizeibeamte und schmissen Mülleimer und Blockaden um.

Die Polizei setzte Pfefferspray und Rauchgranaten gegen die Menge vor dem Kongresszentrum der Großstadt Albuquerque ein.

Während seiner Kundgebung in dem Saal wurde Trump mehrmals unterbrochen. Die rufenden Störenfriede hielten Banner mit Aufschriften wie "Trump ist ein Faschist" und "Wir haben genug gehört" hoch.

Eine weibliche Demonstrantin wurde aus den Zuschauerrängen gezogen. Andere lieferten sich Handgemenge mit den Sicherheitskräften. Das Zentrum war ansonsten gefüllt mit Tausenden jubelnden Trump-Anhängern.

"Für die republikanische Partei ist das ein Moment des Schocks" FOTO: qvist /Shutterstock.com/Retusche RPO

Trump reagierte in gewohnter Manier auf die Störungen und wies das Sicherheitspersonal an, die Protestierenden aus dem Raum zu entfernen. "Geht nach Hause zu Mami", sagte er. Angelehnt an Trumps Pläne, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen lassen zu wollen, riefen seine Anhänger: "Baut diese Mauer!"

Am Dienstag war Trump zum ersten Mal während seines Wahlkampfes nach New Mexico gekommen. Dabei handelt es sich um den US-Staat mit dem größten hispanischen Bevölkerungsanteil.

Diese Promis machen Front gegen Donald Trump FOTO: ap

Trump holt sich im Bundesstaat Washington weitere Delegierte

Trump hat sich bei einer Vorwahl im US-Bundesstaat Washington weitere Delegierte für den Parteitag im Juli geholt. Er gewann die Vorwahl nach Auszählung von 68 Prozent der Stimmen voraussichtlich mit 76 Prozent der Stimmen, berichtete der Fernsehsender CNN am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf Hochrechnungen.

Trump ist nach Vorwahlen in vielen Bundesstaaten in den vergangenen Monaten bei den Republikanern als einziger Kandidat noch im Rennen. Gekürt wird der endgültige Präsidentschaftskandidat bei einem Parteikonvent im Juli.

Unterdessen kam es in Albuquerque im Bundesstaat New Mexico am Dienstagabend (Ortszeit) bei Protesten gegen eine Trump-Veranstaltung zu Zwischenfällen. Einige Demonstranten hätten einige Feuer angezündet und Steine geworfen, berichtete CNN unter Berufung auf die Polizei.

(ap)
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