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US-Präsidentschaftskandidatin
Hillary Clinton gibt Auskunft über E-Mail-Affäre

Hillary Clinton gibt Auskunft über E-Mail-Affäre
Immer noch Ärger mit dem E-Mailserver: Hillary Clinton. FOTO: ap
New York. Das FBI hat die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Hillary Clinton, stundenlang im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre befragt.

Clinton habe bei dem über drei Stunden dauernden Gespräch freiwillig Auskunft über die Nutzung ihres privaten Accounts gegeben, sagte ihr Wahlkampfsprecher am Samstag. Sie sei "erfreut", dass sie dazu die Gelegenheit erhalten habe, erklärte die frühere First Lady später in einem TV-Interview.

Wegen der Nutzung ihres privaten E-Mail-Kontos während ihrer Zeit als US-Außenministerin von 2009 bis 2013 stand die Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton zuletzt zunehmend unter Druck. Insgesamt geht es um zehntausende Nachrichten.

Clintons E-Mail-Computer stand in ihrem Haus in Chappaqua im Bundesstaat New York. Gegen sie laufen deswegen mehrere Untersuchungen, darunter auch eine der Bundespolizei.

Die Existenz des Servers wurde von dem rumänischen Hacker Marcel Lazar enthüllt, der nach eigenen Angaben leicht in das System eindringen konnte. Experten haben dafür jedoch keine Hinweise gefunden.

Die Präsidentenwahl in den USA findet Anfang November statt. Clinton führt der jüngsten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge vor dem Republikaner Donald Trump.

(REU)
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