Hillary Clinton in der Abwärtsspirale. Der Wahlkampf um die Präsidentschaftskandidatur hat der ehemaligen First Lady sichtlich zugesetzt.
Während des TV-Duells gegen ihren Konkurrenten Barak Obama ließ sie sich das allerdings nicht anmerken.
Clinton gab sich kumpelhaft und gut gelaunt.
Der Polit-Profi lachte viel und...
setzte nur hier und da zu ein paar Sticheleien gegen ihren Konkurrenten Barak Obama an.
Der aber blieb gelassen und hörte entspannt zu, was Clinton zu sagen hatte.
Kein Wunder - glaubt man den Umfragewerten hat die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton wohl keine großen Chancen mehr auf die Kandidatur.
Die letzten elf Vorwahlen gingen auf Obamas Konto.
Nun kommt alles auf die Wahlen am 4. März in Texas an.
Sie könnten in dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Clinton und Obama eine folgenreiche Vorentscheidung bringen.
Die vor der TV-Debatte veröffentlichte Umfrage des Senders ABC verheißt jedoch nichts Gutes für Clinton: Obama liegt in Texas inzwischen bei 47 Prozent, die Senatorin bei 48 Prozent.
Vor kurzem hatte sie noch einen zweistelligen Vorsprung.
Die Zeit drängt, und noch hat Clinton nicht den richtigen Ton im Umgang mit dem Phänomen Obama gefunden.
Die nächsten Wochen dürften weiter an dem angeschlagenen Gemütszustand von Hillary Clinton nagen.
Im TV-Duell hörten sich Clintons letzte Worte fast schon wie ein politisches Lebewohl an. "Es ist eine absolute Ehre, gegen Barack Obama anzutreten", sagt die Senatorin. "Und egal, wie dieser Wettstreit ausgeht, für uns wird es in Ordnung sein. Wir haben starke Unterstützung von Familie und Freunden."