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Wahlen in den USA
McCain wünscht Castro baldiges Ableben
John McCain - der liberale Republikaner
John McCain - der liberale Republikaner FOTO: AP
Washington (RPO). Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain will im US-Wahlkampft offenbar die Exilkubaner, die in den USA leben, für sich gewinnen. Nach dem Rücktritt des kubanischen Revolutionsführers vor wenigen Tagen äußerte jetzt der US-amerikanische Senator McCain den Wunsch eines raschen Ablebens Fidel Castros.

"Ich hoffe, dass er sehr bald die Möglichkeit haben wird, Karl Marx zu treffen", sagte der Senator am Freitag im US-Bundesstaat Indiana. Auch an Fidel Castros Bruder Raúl, dem wahrscheinlichen Nachfolger des scheidenden Staatschefs, ließ McCain kein gutes Haar: "Raúl ist in vieler Hinsicht schlimmer, als es Fidel war."

McCain kritisierte zugleich den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Barack Obama, der für den Fall seiner Wahl ein Treffen mit Kubas Staatschef nicht ausgeschlossen hatte. "Raúl Castro würde also eine Audienz beim amerikanischen Präsidenten bekommen, mit all dem Prestige, das einem solchen Treffen innewohnt. "

Dies sei "gefährlich naiv", kritisierte McCain. Castro-feindliche Emigranten aus Kuba sind eine wichtige Wählergruppe von McCains Republikanischer Partei.

Quelle: afp
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