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US-Präsidentschaftswahl
Mitt Romney warnt Amerika vor Donald Trump

Mitt Romney: Ex-Kandidat stuft Trump als gefährlich ein
Mitt Romney bei seiner Rede am 3. März in Salt Lake City. FOTO: dpa, gf ks
Washington. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat der Republikaner Mitt Romney hat seinen möglichen Nachfolger als gefährlich gebrandmarkt. Sollte Donald Trump im Sommer wirklich der offizielle Kandidat der Partei werden, schwänden die Chancen auf "eine sichere und wohlhabende Zukunft".

Das sagte Romney am Donnerstag bei einer Rede in Utah. Anders als behauptet sei Milliardär Trump auch kein "Unternehmergenie". Romney war 2012 offizieller Präsidentschaftskandidat der Republikaner, unterlag dann aber in der Wahl gegen Amtsinhaber Barack Obama von den Demokraten.

Donald Trump führt in Vorwahlen deutlich

Trump bewirbt sich derzeit in Vorwahlen um die offizielle Kandidatur, die im Juli auf dem Parteitag der Republikaner vergeben wird. Nach einem ganzen Schwung Abstimmungen am Dienstag liegt Trump deutlich vor seinen Mitbewerbern in der Partei.

Romney forderte seine Partei auf, Trumps Kür zum Kandidaten mit aller Macht zu verhindern. Dem Unternehmer fehle die Integrität für das Amt des Präsidenten. Romney verwies unter anderem darauf, dass Trump die Folter von Terroristen und die Tötung von deren Kindern befürworte.

Mangelnde Ehrlichkeit und Integrität

"Das ist genau die Art von Wut, die andere Nationen in den Abgrund geführt hat", sagte Romney. Die Republikaner sollten einen der anderen Bewerber auswählen - Ted Cruz, Marco Rubio oder John Kasich.

Er unterstellte Trump auch mangelnde Ehrlichkeit und verwies dabei auf Betrugsvorwürfe. In New York war die von Trump gegründete Trump University Ziel von Ermittlungen - wegen des Verdachts, sie werde ohne Genehmigung betrieben und werbe mit falschen Versprechungen.
Trump bestreitet jedes Fehlverhalten.

(ap)
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