kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Hasspredigt: Obama distanziert sich von Pfarrer

zuletzt aktualisiert: 15.03.2008 - 13:32

Washington (RPO). Der demokratische US-Präsidentschaftsanwärter Barack Obama hat sich nach antiamerikanischen Äußerungen seines Predigers von dem Geistlichen distanziert. Pastor Jeremiah Wright hatte der US-Politik eine Mitschuld an den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gegeben. Obama betonte, er habe Wright um geistlichen Beistand und nicht um politischen Rat gebeten.

"Ich widerspreche dem heftig", schrieb Obama am Freitag in einem Blog der Internet-Zeitung "Huffington Post". "Ich verurteile kategorisch jede Erklärung, die unser großartiges Land beleidigt und uns von unseren Verbündeten trennt", erklärte er weiter. 

Wright, Pastor einer Kirchengemeinde in Chicago, hatte am Sonntag nach dem 11. September 2001 erklärt, die USA hatten die Anschläge mitverursacht. Seine auf Video aufgezeichneten Äußerungen waren im Fernsehen und im Internet zu sehen. "Wir haben Bomben auf Hiroshima geworfen, wir haben Bomben auf Nagasaki geworfen. Und wir haben bei weitem mehr Menschen mit Atomwaffen getötet, als die Tausenden in New York und im Pentagon", erklärte er.

"Staatsterrorismus gegen Palästinenser"

"Wir haben Staatsterrorismus gegen die Palästinenser und gegen schwarze Südafrikaner unterstützt, und jetzt sind wir entrüstet, weil das, was wir in Übersee getan haben, in unsere Vorgärten getragen wird", sagte Wright weiter. In einer Predigt 2003 erklärte er, Schwarze sollten die USA verdammen. "Die Regierung gibt ihnen Drogen, baut größere Gefängnisse ... und dann will sie, dass wir 'Gott schütze Amerika' singen", sagte Wright. "Nein, nein, nein! Gott verdamme Amerika. Das steht laut Bibel für das Töten unschuldiger Menschen."

Obama erklärte in einem Blog auf der Website der "Huffington Post" am Freitag, er habe die Äußerungen Wrights nicht persönlich gehört. Der Demokrat ist seit Anfang der 90er Jahre Mitglied der Trinity United Church of Christ. Der Pfarrer hatte Obama getraut und seine Kinder getauft. Wenn die Aussagen des Geistlichen der Tenor der Kirche gewesen wären, hätte er sie bereits verlassen, sagte der Senator von Illinois. Ein Sprecher seines Wahlkampfteams erklärte, Wright gehöre nicht mehr Obamas African American Religious Leadership Commitee an.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

Kanzlerin stärkt Wulff den Rücken

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht aber weiter zum Bundespräsidenten. mehr 

In Homs geht das Morden weiter

Mehr als 100 Tote in Protesthochburg

In Homs geht das Morden weiter

In Homs sollen wieder mehr als 100 Menschen beim Einsatz des Militärs gegen Gegner des Assad-Regimes getötet worden sein. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Kanzlerin stärkt Wulff den Rücken

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

Mehr als 100 Tote in Protesthochburg

In Homs geht das Morden weiter

Sperrkonto für Griechanland geplant

Europa setzt Athen neues Ultimatum

Bürgerentscheid am Sonntag

Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Deutscher gewinnt New Yorker Treppenlauf

Der 27-jährige Thomas Dold aus Baden-Württemberg war beim berühmten Treppenlauf des Empire State Building zum siebten Mal in Folge der ... mehr 

fSAT_EUROPE__FLIP__5833517_0.jpg

Mehr als 100 Tote in Protesthochburg

In Homs geht das Morden weiter

In der syrischen Protesthochburg Homs herrschen katastrophale Zustände. Es sollen wieder mehr als 100 Menschen beim Einsatz des Militärs gegen Gegner des Assad-Regimes getötet worden sein. Vier Assad-Diplomaten müssen Deutschland verlassen. mehr 

 

Neue Syrien-Beobachtermission im Gespräch

Wieder viele Tote bei Angriffen auf Homs

 

Radikaler Islamist auf freiem Fuß

Briten empört über Hassprediger

 

Schauspielerin will für Grüne kandidieren

Roseanne will im US-Wahlkampf mitmischen

 

Danny Dayem filmt aus der Protesthochburg

Syrischer Blogger zeigt die Schrecken von Homs

 

UN erwägt Beobachtermission

Assad lässt weiter töten

Top-Services