kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Afghanistan-Einsatz: Obama: Europa muss auch Drecksarbeit machen

zuletzt aktualisiert: 29.02.2008 - 14:46

Düsseldorf (RPO). Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama verlangt von den Europäern mehr Einsatz im gefährlichen Süden Afghanistans. Bislang erledigten nur die USA und Großbritannien die Drecksarbeit und lieferten sich tatsächlich Gefechte mit den Taliban. Die Situation sei untragbar.

Mehreren Medienberichten zufolge fordert Obama nun rigoros deutlich mehr Einsatz von den Nato-Partnern. „Ich habe klar gesagt, dass wir mehr Unterstützung brauchen“, wird Obama zitiert. „Wir müssen vielleicht einige der Beschränkungen aufheben, die sie ihren Truppen dort auferlegt haben.“

Konkrete Staaten sprach Obama nicht an. Fakt aber ist, dass im gefährlichen Süden Afghanistans hauptsächlich die USA, Großbritannien und die Niederlande zum Einsatz gekommen sind. Deutschland, Italien und Spanien beschränkten ihr Einsatzgebiet bislang auf die ruhigeren Regionen. Der Süden Afghanistans gilt als Hochburg der radikal-islamischen Taliban und Rückzugsgebiet von Al-Quaida-Anhängern.

Die deutsche Bundesregierung hat eine Ausweitung des Einsatzes bislang abgelehnt. Erst kürzlich hatte US-Verteidigungsminister Robert Gates in einem undiplomatischen Brief mehr deutschen Einsatz in Afghanistan gefordert, war damit aber abgeblockt. Nun hat mit Barack Obama erstmals ein ernst zu nehmender Kandidat für die Nachfolge George W. Bushs deutlich gemacht, dass sich die Lage für die Europäer mit einem Wechsel an der US-Spitze nicht automatisch verbessern würde.

Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten sind Hillary Clinton und Barack Obama indes bei der Finanzierung ihrer Wahlkampagnen auf der Jagd nach immer neuen Rekorden. Im Februar habe die frühere First Lady 35 Millionen Dollar an Spendengeldern gesammelt, gab der Leiter ihres Wahlkampfteams, Terry McAuliffe, am Donnerstag (Ortszeit) bekannt.

Damit übertraf sie den bisherigen Höchststand von 32 Millionen Dollar, die ihr Kontrahent Obama im Januar für seine Kampagne verbucht hatte. Einer seiner Sprecher teilte jedoch mit, dass der Senator aus Illinois im Februar "weitgehend mehr" Spenden eingenommen habe als Clinton. Eine genaue Summe nannte er allerdings nicht.


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Notfall-Szenarien für Griechenland

Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Beim weltweit größten privaten Gelddrucker De La Rue, in einer Großdruckerei in der Nähe des britischen Manchester. mehr 

Regierung rechnet mit Mehrheit für Fiskalpakt

Referendum in Irland

Regierung rechnet mit Mehrheit für Fiskalpakt

Die irische Regierung geht offenbar davon aus, dass eine Mehrheit der Bürger im Referendum für den EU-Fiskalpakt gestimmt hat. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Notfall-Szenarien für Griechenland

Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Referendum in Irland

Regierung rechnet mit Mehrheit für Fiskalpakt

Die irische Regierung geht offenbar davon aus, dass eine deutliche Mehrheit der Bürger im Referendum für den EU-Fiskalpakt gestimmt hat. mehr

 

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

 

Nahostreise des Bundespräsidenten

Gauck fordert Palästinenser zu Friedensgesprächen auf

 

Nach Selbstverbrennung in Lhasa

China startet Verhaftungswelle in Tibet

 

Ingenieur im Januar verschleppt

In Nigeria entführter Deutscher getötet

 
Top-Services