US-Vorwahlen: Obama spottet über Clintons Vize-Angebot
zuletzt aktualisiert: 11.03.2008 - 06:26Columbus (RPO). Barack Obama hat den Vorschlag zurückgewiesen, als Vizepräsidentschaftskandidat an der Seite Hillary Clintons zu kämpfen. Der dunkelhäutige Senator sieht für eine solche Abmachung schlichtweg keine Grundlage.
Clinton hatte nach ihrem Wahlsieg in Texas die Idee geäußert, auf einem gemeinsamen Ticket mit Obama als Vize bei der Präsidentenwahl im November gegen John McCain anzutreten. "Ich weiß nicht, wie jemand, der an zweiter Stelle liegt, demjenigen auf Platz eins die Vizepräsidentschaftskandidatur anbieten kann", sagte der Senator aus Illinois bei einem Wahlkampfauftritt in Columbus im Staat Mississippi unter dem Jubel von etwa 1.700 Anhängern.
Die Entscheidung über die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten liege bei den Wählern, sagte Obama. Er liegt derzeit im Rennen um die Spitzenkandidatur der Partei bei der Zahl der Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag Ende August in Führung. Obama verwies darauf, dass er seit Beginn der Vorwahlen im Januar mehr Staaten gewonnen habe als Clinton. Die nächste Vorwahl findet am (morgigen) Dienstag in Mississippi statt. Auch dort gilt Obama als Favorit.
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