Vorwahl im Bundesstaat Oregon: Obama will Sieg über Clinton verkünden
zuletzt aktualisiert: 18.05.2008 - 18:14Washington (RPO). Nur noch bis Dienstag will Barack Obama das Tauziehen mit Hilary Clinton um den Posten als Präsidentschaftskandat der US-Demokraten dulden. Sollte er die Vorwahlen im Bundesstaat Oregon für sich entscheiden, will er seinen endgültigen Sieg über die Rivalin verkünden. Das kündigte der Senator aus Illinois am Samstagabend an.
Bei einer Veranstaltung zum Sammeln von Wahlkampfspenden in Oregon sagte Obama, ein Sieg in diesem Staat werde ihn in die Lage versetzen, "von einer gewonnenen Mehrheit zu sprechen". Der Sieg in Oregon scheint Obama sicher. Zwar wird erwartet, dass die gleichzeitige Vorwahl in Kentucky zu Gunsten von Clinton ausgehen dürfte. Gewinnt Obama in Oregon, hätte er aber beim Nominierungsparteitag mehr als 1627 Delegierte auf seiner Seite, das ist die Mehrheit der in den Vorwahlen bestimmten Parteitagsvertreter.
Für die Nominierung zum Präsidentschaftswahlkandidaten der Demokraten sind insgesamt 2025 Delegierte notwendig. Diese Zahl kommt aber durch sogenannte Superdelegierte zustande, die kraft ihrer Parteiämter ein Stimmrecht auf dem Parteitag haben. Von deren Entscheidung hängt der Ausgang des Rennens ab. Nach Kentucky und Oregon stehen noch Vorwahlen in Puerto Rico am 2. Juni sowie in Montana und South Dakota am 3. Juni an.
Clinton, die bei den Delegiertenstimmen zurückliegt und Obama nur noch mit einer Mehrheit der Superdelegierten übertrumpfen könnte, hat angekündigt, bis zum Ende der Vorwahlen weiter Wahlkampf zu machen.
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